Ein Auftakt nach Maß und gnadenlose Effizienz haben in der Bezirksliga West den Weg geebnet: Die SPG Palting/Seeham besiegte Union CAB Rainbach/Innkreis mit 4:2. Nach vier Treffern in den ersten 28 Minuten führten die Hausherren zur Pause klar mit 4:1, Rainbach kam im zweiten Durchgang zwar noch heran, mehr als der Anschluss zum 4:2 war aber nicht drin. Für Palting/Seeham war es ein wichtiger Heimsieg – schnörkellos herausgespielt, entschlossen vollendet und, wie Trainer Peter Sailer betont, unter spürbarem Druck abgeklärt nach Hause gebracht.

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Palting/Seeham erwischte einen Traumstart. Bereits in Minute 1 traf Aldin Jeina zum 1:0, nur drei Minuten später legte Amir Hadzic das 2:0 nach. Ein unglückliches Eigentor von Kristof Agoston brachte Rainbach zwar in der 6. Minute auf 2:1 heran, doch die Heimelf blieb konsequent. In der 26. Minute stellte Mario Thalmayr auf 3:1, und nur zwei Minuten danach erhöhte Aldin Jeina – nach Vorarbeit von Thalmayr – auf 4:1. „Natürlich der gute Start und die rasche Führung“, fasste Trainer Peter Sailer den Knackpunkt zusammen. Er lobte die Effizienz seiner Elf: „Die Chancenauswertung war ausnahmsweise mal sehr gut. Wir haben unkomplizierten, schnörkellosen Fußball nach vorn gespielt und deshalb die vier Tore in den ersten 28 Minuten erzielt.“ Auch die Rollenverteilung war klar: „Aldin Jeina hat sich links stark durchgesetzt, seinen Steilpass hat Amir eiskalt verwertet. Und Thalmayr mit Tor und Vorlage war heute maßgeblich beteiligt.“
Nach dem klaren 4:1 zur Halbzeit versuchte Rainbach, das Spiel noch zu drehen. Chancen waren da, der Lohn kam in Minute 72, als Rumen Stefanov Kerekov zum 4:2 traf. Palting/Seeham ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und blieb solide, setzte nach vorn aber weiter Akzente. Diskussionsstoff gab es kurzzeitig im Sechzehner der Gäste: „Bei einem elferreifen Foul an Islamovic blieb die Pfeife stumm“, sagte Sailer, der dem Unparteiischen dennoch ein gutes Zeugnis ausstellte: „Der Schiedsrichter hat insgesamt sehr gut gepfiffen.“ Rainbach war in dieser Phase bemüht, doch Palting/Seeham verteidigte den Vorsprung konsequent und brachte das Ergebnis ohne übermäßiges Risiko über die Zeit.
Nach dem Schlusspfiff überwog bei Peter Sailer Erleichterung – und Anerkennung für seine Mannschaft. „Die Mannschaft ist mit dem Druck sehr gut umgegangen. Wir wussten um die Wichtigkeit dieser Partie, und alles andere als ein Sieg wäre grundsätzlich zu wenig gewesen“, erklärte der Palting/Seeham-Coach. Den Gegner sah er vor allem in der Anfangsphase überrascht: „Rainbach war am Anfang überrascht und in der Verteidigung ziemlich löchrig. Das konnten wir Gott sei Dank ausnutzen und schnell einen Vorsprung herausschießen.“
Mit Blick auf die restlichen Aufgaben bleibt Sailer geerdet: „Es war ein faires Spiel von beiden Seiten. Wir haben jetzt etwas Vorsprung auf die Abstiegsplätze, aber wir werden noch Punkte brauchen, um sicher in der Liga zu bleiben.“ Der 4:2-Heimsieg gegen einen direkten Nachbarn gibt dafür Rückenwind – und zeigt, wie weit Palting/Seeham kommt, wenn Effizienz und Mut zusammenpassen.