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"Die ersten 20 Minuten nach der Pause waren der Schlüssel" – Neumarkt nimmt ein wildes 4:3 mit

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Utzenaich/Antiesenhofen
SV Neumarkt/P.

In der Bezirksliga West hat sich SPG Raiffeisen Utzenaich/Antiesenhofen gegen SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting ein wildes 3:4 geliefert. Neumarkt lag früh vorne, musste mit dem Pausenpfiff den Ausgleich hinnehmen und zog nach dem Seitenwechsel mit einem Doppelschlag davon. Trainer Andreas Michl machte genau diese Phase zum Knackpunkt: "Die ersten 20 Minuten nach der Pause waren der Schlüssel zum Sieg."

Roter Fußball landet im Tornetz - Torwart im Hintergrund

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Früh vorne, zur Pause wieder bei null

Die Gäste fanden gut in die Partie und gingen schon in der 11. Minute durch Markus Voraberger mit 1:0 in Führung. Für Michl war das genau der Start, den sich seine Mannschaft vorgenommen hatte. "Wir haben ein schnelles 1:0 geschossen und wollten nach dem 1:0 gleich das zweite nachlegen, was uns nicht gelungen ist", sagte der Neumarkt-Trainer. Gerade dieser Satz beschreibt die erste Halbzeit ziemlich gut, denn Neumarkt hatte aus seiner Sicht die Möglichkeit, früher mehr aus dem Spiel zu machen. Stattdessen blieb Utzenaich/Antiesenhofen dran und kam noch vor der Pause zum 1:1. Ivan Peric traf in Minute 45, nachdem es einen Strafstoß gegeben hatte. Michl hatte zu dieser Szene eine klare Meinung und sagte: "Der Elfmeter war für uns sehr fragwürdig, das Handspiel hat nur der Schiedsrichter gesehen." So ging es mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Kabinen, obwohl Neumarkt den besseren Beginn erwischt hatte.


Nach dem Wechsel kam Neumarkts beste Phase

Entscheidend wurde dann jene Phase, auf die Michl nach dem Schlusspfiff immer wieder zurückkam. "Die ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel absolut im Griff gehabt", sagte er, und die Zahlen geben ihm recht. In der 53. Minute brachte Artem Atamas die Gäste wieder in Führung. Michl sprach bei diesem Treffer von "einer super Einzelaktion", die das 2:1 brachte. Nur zwei Minuten später legte Neumarkt nach. Markus Voraberger schlug einen hohen Ball auf Petr Pasecky, der zum 3:1 einköpfte. Für Michl war genau dieses Tor fast schon die Entscheidung, weil seine Mannschaft in dieser Phase das machte, was zuvor nicht immer gelungen war. "Da haben das Kombinationsspiel und die Bälle in die Tiefe funktioniert", meinte der Trainer. Gleichzeitig ordnete er den Auftritt aber auch nüchtern ein: "Eigentlich waren nur zwanzig Minuten richtig gut, und das waren die nach der Halbzeit." Gerade diese Ehrlichkeit erklärt, warum er trotz vier erzielter Tore nicht von einem rundum starken Auftritt sprach.

Es blieb bis zum Ende eng

Ganz sauber brachte Neumarkt die Partie danach nicht nach Hause, auch wenn am Ende die drei Punkte standen. In der 75. Minute verkürzte Ivan Grabovac für Utzenaich/Antiesenhofen auf 2:3, nachdem es zuvor einen Freistoß am Strafraum gegeben hatte. Michl sah auch diese Szene kritisch und sagte: "Der Freistoß zum 3:2 war für uns komplett unberechtigt." Dennoch fand Neumarkt wieder eine Antwort und stellte durch Artem Atamas in der 86. Minute auf 4:2. Erst in der Nachspielzeit kam die SPG durch Leon Winklhofer noch einmal auf 3:4 heran. Mehr ließ Neumarkt aber nicht mehr zu und brachte den Auswärtssieg über die Zeit. Michl erklärte auch, warum es trotz eigener Führung nie ganz ruhig wurde: "Der Gegner hat uns das Leben immer wieder schwer gemacht mit hohen Bällen und ihrer Zweikampfhärte." Umso wichtiger war für die Gäste, dass sie die entscheidende Phase nach der Pause konsequent nutzten. In der Tabelle bleibt Neumarkt damit nach sieben Runden mit 18 Punkten ganz vorne dabei, auch wenn Michl nach dem 4:3 deutlich machte, dass "der Rest sehr ausbaufähig gewesen" sei.

Bezirksliga West: Utzenaich/Antiesenhofen : Neumarkt/P - 3:4 (1:1)

  • 94
    Leon Winklhofer 3:4
  • 86
    Artem Atamas 2:4
  • 75
    Ivan Grabovac 2:3
  • 55
    Petr Pasecky 1:3
  • 53
    Artem Atamas 1:2
  • 45
    Ivan Peric 1:1
  • 11
    Markus Voraberger 0:1