In der Bezirksliga West hat die SPG Palting/Seeham in Runde sieben gegen den FC Stern Bau Münzkirchen einen klaren 3:0-Heimsieg gefeiert. Die Gastgeber legten mit dem frühen Führungstor den Grundstein, ließen über weite Strecken kaum etwas zu und entschieden die Partie nach der Pause endgültig für sich. Trainer Peter Sailer fasste den Samstagnachmittag treffend zusammen: "Der Sieg war nie in Gefahr."

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Peter Sailer war vor allem mit dem Einstieg seiner Mannschaft zufrieden, und das hatte einen ganz einfachen Grund. "Wir haben ausgezeichnet begonnen", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Schon in der 1. Minute brachte Mario Thalmayr die Heimelf in Führung, und genau dieser frühe Treffer gab dem Spiel sofort eine klare Richtung. Sailer sprach von einem "Beginn nach Maß", weil seine Mannschaft direkt vom Anstoß weg gut nach vorne kombinierte und sich gleich belohnte. Danach blieb die Partie laut Trainer zwar über längere Zeit recht ausgeglichen, wirklich gefährlich wurde aber fast nur Palting/Seeham. Vor der Pause ergaben sich noch weitere Möglichkeiten, dazu kam ein indirekter Freistoß nach einem aufgenommenen Rückpass. Beim 1:0 zur Halbzeit war die Führung deshalb knapp, aber aus Sicht der Gastgeber schon verdient.
Dass der Vorsprung bis zur Pause hielt und der Aufsteiger kaum zur Entfaltung kam, führte Sailer vor allem auf die stabile Defensivarbeit zurück. "Hinten ist die Verteidigung wirklich sehr gut gestanden", betonte er, und diese Aussage war für ihn ein zentraler Punkt des ganzen Spiels. Weil Stefan Aigner krank ausfiel, musste die SPG in der Abwehr umstellen. Gerade deshalb hob der Trainer Sebastian Maier besonders heraus. "Er hat das wirklich hervorragend gemacht und gut geführt", sagte Sailer über seinen Abwehrchef an diesem Nachmittag. Für den Coach war genau das der Grundstein zum Heimsieg, weil die Mannschaft trotz der Veränderung hinten praktisch nichts zuließ. Eine hundertprozentige Torchance der Gäste sah er nicht, und genau dieses geschlossene Verteidigen gab der Heimelf über die gesamte Spielzeit die nötige Sicherheit.
Auch nach dem Seitenwechsel wollte sich Palting/Seeham nicht auf dem knappen Vorsprung ausruhen. Sailer sagte, seine Mannschaft habe "sofort das Kommando übernommen" und weiter nach vorne gespielt. Dass die Entscheidung trotzdem auf sich warten ließ, hatte für ihn vor allem einen Namen: Maximilian Sageder. Den Münzkirchner Schlussmann bezeichnete der Trainer als "mit Abstand Münzkirchens Besten an diesem Tag", weil er seine Mannschaft mit mehreren starken Aktionen lange im Spiel hielt. In der 67. Minute war aber auch er geschlagen. Nach einem Angriff über die Seite von Nikolaus Spenger musste Manuel Gangl nur mehr zum 2:0 einschieben. Viel Zeit zum Reagieren blieb den Gästen ohnehin nicht, denn nur zwei Minuten später folgte schon das dritte Tor. Balint Czako wurde im Strafraum gefoult und verwandelte den Elfmeter laut Sailer selbst sicher zum 3:0. "Damit war die Partie natürlich entschieden", sagte der Trainer.
Bei aller Zufriedenheit wollte Sailer den Auftritt seiner Mannschaft aber nicht schöner reden, als er aus seiner Sicht war. "Es war nicht unser bestes Spiel, speziell nach vorne hin", meinte er offen und verwies auf einige Fehler im Offensivspiel sowie auf eine Chancenauswertung, die deutlich besser hätte sein können. Gerade deshalb fiel sein Gesamturteil umso klarer aus. "Wir waren von Anfang an einfach das bessere Team", sagte der Trainer, der seine Mannschaft über 90 Minuten als das kompaktere und spielerisch bessere Team sah. Den Gegner hatte er im Vorfeld sogar stärker erwartet, umso zufriedener war er mit der Dominanz seiner Elf. Diskussionen gab es für ihn nach dem Schlusspfiff keine. Für die SPG Palting/Seeham ist dieses 3:0 damit ein sauberer Heimsieg, der in Runde sieben Rang vier in der Tabelle festigt.