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„Wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren“ – TSU Jeging geht in Neuhofen/I. mit 3:7 unter

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USV Neuhofen/I.
TSU Jeging

In der Bezirksliga West hat die TSU Jeging beim USV Knoblinger Neuhofen/I. eine 3:7-Klatsche kassiert und laut Sportchef Thomas Winkler war die Partie schon früh aus der Hand geraten. „Wir waren die ersten 15 bis 20 Minuten de facto nicht am Platz“, sagte er nach dem Spiel. Dass der Landesliga-Absteiger seine Chancen eiskalt nutzte, habe den Samstagnachmittag aus Jeginger Sicht früh in eine klare Richtung geschoben.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Vier Gegentore in neun Minuten

Der Abend kippte aus Sicht der Gäste praktisch vom Anpfiff weg. Schon in der 8. Minute brachte Michael Reifeltshammer Neuhofen in Führung, danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Mirza Basic erhöhte in der 14. Minute auf 2:0, Nedzad Muratagic legte in der 16. Minute das 3:0 nach und nur eine Minute später traf Reifeltshammer schon zum 4:0. Winkler formulierte es deutlich: „Die Partie war von Anfang an nicht auf unserer Seite.“ Er erinnerte auch daran, dass die Gastgeber aus seiner Sicht gleich mit einem Elfmeter in die Partie gestartet seien. Vor allem aber blieb bei ihm hängen, dass seine Mannschaft den Beginn komplett verschlief. „Wir haben das Spiel in den ersten fünfzehn bis zwanzig Minuten verloren“, sagte der Sportliche Leiter. Dass Robert Hehedosh in der 21. Minute noch auf 4:1 verkürzte, änderte am Bild vorerst wenig, weil Jeging mit einem klaren Rückstand in die Pause ging.


Hehedosh verkürzt, Neuhofen antwortet sofort

Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Jeging noch einmal auf. Wieder war es Hehedosh, der in der 51. Minute auf 4:2 stellte und damit zumindest kurz neue Hoffnung aufkommen ließ. Genau diesen Moment sprach Winkler später an: „Beim 4:2 von unserer Seite habe ich wieder kurz eine positive Stimmung verspürt.“ Lange hielt dieses Gefühl aber nicht. Nur vier Minuten später stellte Reifeltshammer mit seinem dritten Treffer auf 5:2, womit Neuhofen den alten Abstand sofort wiederherstellte. Winkler verwies in dieser Phase zudem auf „eine sehr fragwürdige Elfmeterentscheidung“, die das Spiel aus seiner Sicht endgültig auf die Seite der Gastgeber gezogen habe. Auch den Auftritt des Unparteiischen ordnete er nüchtern ein: „Der Schiedsrichter hat genauso wie wir nicht seinen besten Tag gehabt.“ Dass Hehedosh in der 80. Minute noch einmal auf 5:3 verkürzte und damit seinen Dreierpack schnürte, brachte die Gäste nicht mehr entscheidend heran. Jakob Bernauer machte in der 84. Minute das 6:3, Adin Halilovic setzte in der Nachspielzeit mit dem 7:3 den Schlusspunkt.

Personalsorgen und Blick nach vorne

Zur Einordnung der klaren Niederlage verwies Winkler auch auf die personelle Lage bei der TSU Jeging. „Mir haben fünf Stammspieler gefehlt, verletzungsbedingt beziehungsweise durch eine Gelbsperre“, sagte er. In einer Liga wie der Bezirksliga sei es dann „sehr schwierig, zu bestehen“. Trotz des deutlichen Resultats wollte er seiner Mannschaft den Einsatz aber nicht absprechen. „Die Spieler, die gespielt haben, haben trotzdem alles versucht, um in ihren Möglichkeiten eine halbwegs ordentliche Leistung auf den Platz zu bringen“, meinte Winkler. Über den Gegner fand er gleichzeitig klare Worte: Der USV Neuhofen sei von Anfang an da gewesen und habe „die Chancen eiskalt ausgenutzt“. Deshalb fiel auch sein Gesamturteil eindeutig aus: „Wenn man alles zusammenzählt, hat Neuhofen verdient gewonnen.“ Viel Zeit zum Hadern bleibt ohnehin nicht, weil sich der Blick in Jeging schon auf das nächste Heimspiel richtet. Winkler hofft auf Rückkehrer und darauf, dass die Gelbsperre dann kein Thema mehr ist, um „wieder voll angreifen und auf Punktejagd gehen“ zu können.

Bezirksliga West: Neuhofen : TSU Jeging - 7:3 (4:1)

  • 94
    Adin Halilovic 7:3
  • 84
    Jakob Bernauer 6:3
  • 80
    Robert Hehedosh 5:3
  • 55
    Michael Reifeltshammer 5:2
  • 51
    Robert Hehedosh 4:2
  • 21
    Robert Hehedosh 4:1
  • 17
    Michael Reifeltshammer 4:0
  • 16
    Nedzad Muratagic 3:0
  • 14
    Mirza Basic 2:0
  • 8
    Michael Reifeltshammer 1:0