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„Nach dem 2:1 sind wir ruhig geblieben“ – Union Rainbach/I. antwortet stark und schlägt Jeging 4:1

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Union Rainbach/I.
TSU Jeging

In der Bezirksliga West hat die Union CAB Rainbach/Innkreis gegen die TSU Jeging mit 4:1 gewonnen. Neo-Trainer Stefan Unterberger sah über weite Strecken eine fokussierte Leistung seiner Mannschaft und machte vor allem die Phase nach dem Anschlusstreffer zum Knackpunkt. Rainbach blieb ruhig, legte rasch das 3:1 nach und brachte einen verdienten Heimsieg ins Ziel.

Rasen mit weißer Markierungslinie

Foto von Fabricio Trujillo bei Pexels

Frühe Führung bringt Rainbach in die Spur

Unterberger war mit dem Auftritt seiner Mannschaft von Beginn an einverstanden. "Für mich war das von Beginn bis zum Ende von unserer Seite eine sehr fokussierte Partie", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Dass Rainbach schon in der 12. Minute durch Elias Reisegger in Führung ging, passte genau zu diesem Eindruck. Dem Treffer war laut Unterberger ein Chipball hinter die Kette vorausgegangen, danach setzte sich Reisegger in der Situation durch und sorgte für das 1:0. Ganz so einfach, wie es das Ergebnis am Ende vermuten lässt, war die erste Hälfte aber nicht. Jeging blieb für die Gastgeber unangenehm, vor allem bei Standards. Unterberger sprach davon, dass seine Elf "das eine oder andere Mal in extremis" klären musste. Trotzdem nahm Rainbach die 2:0-Führung mit in die Pause, weil Dexter Goryl in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einer schönen Kombination im Mittelfeld viel Raum vor sich hatte, anzog und mit einem satten Schuss vom Sechzehner traf.


Nach Hehedoshs 2:1 bleibt Rainbach diesmal ruhig

Auch nach dem Seitenwechsel kam Rainbach laut seinem Trainer gut aus der Kabine, ehe Robert Hehedosh mit einem sehenswerten Treffer für Jeging auf 2:1 verkürzte. Genau in dieser Phase sah Unterberger den wichtigsten Abschnitt des Spiels. "Der wichtigste Moment war die Phase nach dem Anschlusstreffer", sagte er, weil seine Mannschaft diesmal nicht die Ruhe verlor. Im Vergleich zur Vorwoche sei das anders gewesen, diesmal habe Rainbach nach dem Gegentor die Ordnung behalten. Dazu kam noch eine Szene, die das Spiel laut Unterberger kippen hätte können: Ein Jeginger Stürmer war praktisch schon am Rainbacher Tormann vorbei, doch Michael Schröckeneder verhinderte mit einem starken Tackling in höchster Not den möglichen Ausgleich. Kurz darauf schlug Rainbach zurück. Nach einem Eckball köpfte Dexter Goryl in der 77. Minute zum 3:1 ein. Beim 4:1 blieb Elias Reisegger in der Pressingsituation dran, setzte den Innenverteidiger unter Druck, der Rückpass geriet zu kurz, und Rumen Stefanov Kerekov ging dazwischen, überspielte den Tormann und machte in der 83. Minute alles klar.

„Die Mannschaft war heute eine Mannschaft“

Dass Unterberger nach dem Spiel nicht nur einzelne Offensivaktionen hervorhob, hatte einen klaren Grund. "Die Mannschaft war heute eine Mannschaft", sagte der Coach, und genau das war seine zentrale Bewertung des Sonntagnachmittags. Er sprach von großer Geschlossenheit im Verteidigen und davon, dass vieles im Kollektiv sehr gut funktioniert habe. Auch die TSU Jeging kam in seiner Analyse nicht schlecht weg. "Der Gegner war gut. Der Gegner hat sehr, sehr gute Spieler und hat uns das eine oder andere Mal vor Probleme gestellt", meinte Unterberger, der den Heimsieg gerade deshalb hoch einschätzte. Ein besonderes Lob gab es am Ende für die gesamte Truppe. "Die ganze Mannschaft verdient heute ein Pauschallob", sagte er, hob aber Michael Schröckeneder nach dessen starker Partie noch einmal gesondert hervor. Nach der aus seiner Sicht unnötigen und vermeidbaren Niederlage der Vorwoche sei das ein ganz anderer Auftritt gewesen. "Wenn wir das konstant so weiterspielen, dann wird die Saison richtig toll werden", sagte Unterberger. Für die Union Rainbach war dieser 4:1-Erfolg damit nicht nur ein Sieg, sondern vor allem ein Schritt zurück zu den fußballerischen Tugenden, die der Trainer sehen wollte.

Bezirksliga West: Rainbach/I. : TSU Jeging - 4:1 (2:0)

  • 83
    Rumen Stefanov Kerekov 4:1
  • 77
    Dexter Goryl 3:1
  • 71
    Robert Hehedosh 2:1
  • 46
    Dexter Goryl 2:0
  • 12
    Elias Reisegger 1:0