Frauen in OÖ

ÜBERRASCHENDER TRAINERWECHSEL bei der Frauenelf des SV Gmundner Milch!

Unerwartete Rochade beim Herbstmeister der Frauenklasse Süd/West, Erfolgstrainer Peter Märzendorfer gibt das Szepter an Jürgen Wabitsch weiter;

das Ligaportal sprach mit dem scheidenden Coach:

Ligaportal: Peter, was hat zu Deiner  Entscheidung geführt?

Peter Märzendorfer: „Gravierende, umfangreiche Umorganisationen in meinem Beruf erfordern meine ganze Aufmerksamkeit und sind mit erhöhtem Zeitaufwand verbunden, deshalb habe ich mich zu diesem einschneidenden Schritt entschließen müssen!“

Wie ich Dich kenne und das jetzt auch schon geraume Zeit, hast Du Dir diese Entscheidung sicher nicht leicht gemacht?

„Absolut nicht, aber ich wollte keineswegs die Traineragenden nur mehr halbherzig erledigen, dazu liegt mir das Team zu sehr am Herzen, das hätten sich die Mädels nicht verdient.“

Wer wird Deine Nachfolge antreten?

„Jürgen Wabitsch, der schon im Herbst mit uns als Individualtrainer gearbeitet hat und das Team bestens kennt. Jürgen ist ein exzellenter Fachmann, der im Nachwuchs des SV Ried, beim Frauenteam des FC Altmünster, in der LT1-O.Ö.-Liga beim ASV Niederthalheim, usw. …. ausgezeichnete Arbeit geleistet hat. Ich bin sicher, er kann auch mit den Damen des SV Gmunden große Erfolge feiern.“

Die Chancen auf den Meistertitel sind intakt?

„Chancen ja, aber vom Titel würde ich zur Halbzeit überhaupt noch nicht reden. Es ist eine schöne Momentaufnahme, aber die Liga-Konkurrentinnen haben schon im Herbst ihre Stärken gezeigt und werden auch im Frühjahr den Kampf um Platz 1 bis zur letzten Runde intensiv gestalten. Für den Titelgewinn müssen so viele Faktoren zusammenpassen und letztlich spielt auch das Quäntchen Glück keine unmaßgebliche Rolle.“

Du wirst die 2. Saisonhälfte trotzdem mitverfolgen?

„Sicher, auch mit ziemlicher Wehmut, denn seit Sommer 2023 habe ich am Aufbau dieses ersten Gmundner Frauenteams mitgearbeitet und daraus hat sich ein Team entwickelt, das in der Lage ist, an der Spitze der Frauenklasse mitzuspielen. Wir haben damals mit 6, 7 Spielerinnen begonnen, mittlerweile haben wir eine stabile Trainingsbeteiligung und einen kompakten Kader.“

Was wünscht Du dem neuen Coach und der Mannschaft?

„Dass ihnen bei ihren Bemühungen um die Weiterentwicklung keine schweren Verletzungen in die Quere kommen und dass sie für ihre Anstrengungen auch belohnt werden. Vor allem aber wünsche ich ihnen, dass sie mit ihrem herausragenden Teamspirit nie die Freude und den Spaß am Fußball verlieren!"

Für das spontane Gespräch möchte ich mich ganz herzlich bei Dir bedanken, ebenso für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit bei meiner Berichterstattung und Dir alles Gute weiterhin wünschen!

Helmut Pichler