Frauen in OÖ

EVA DORNETSHUMER und ihre Kolleginnen „verdarben“ St. Stefan/Waldmark die „Generalprobe“ für die Pokalfinale!

Unerwartet bezog gestern Abend Landesliga-Spitzenreiter St. Stefan/Waldmark bei der Union Biogena Peuerbach die erste Niederlage in der Liga seit Oktober 2025; das Ligaportal begab sich auf die Suche nach den Statements der Headcoachs:

Landesliga Frauen:

Union Biogena Peuerbach--- Union St. Stefan / Waldmark 4:2 (2:1) Tore:

Eva Kristin Dornetshumer (3), Jana Hinterberger; Lisa Feilmayr, Nora Hetzmannseder.

”Ladies First”, Peuerbachs Cheftrainerin Alexandra Aichner zum Heimsieg: „Grundsätzlich war es von Anfang an eine wirkliche Top-Leistung von meinem Team in einem Spiel, bei dem wir diesmal auch von Beginn an mit dem Kopf und mit dem Herz am Platz waren. Wir sind gut in die Pattie gekommen, das 0:1 fiel nach einem Fehler im Spielaufbau und der damit verbundenen Un- Organisation in der Abwehr. Die Mädels haben das aber diesmal gut weggesteckt und das Spiel vor der Halbzeit noch auf den Pausenstand von 2:1 „gedreht“. Danach hatten wir für 15-20 Minuten einen kleinen Durchhänger, da fiel auch das 2:2, St. Stefan hatte dann auch Chancen auf das 2:3. Wir haben uns aber wieder gefangen und sind durch ein „Traumtor“ von Eva (Kristin Dornetshumer), ihrem 3. Match-Treffer, wieder in Führung gegangen. In der Abwehr sind wir diesmal wirklich kompakt gestanden, haben gut dagegengehalten und uns auch von der Qualität der Gegnerinnen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Durch Jana (Hinterberger) konnten wir dann sogar auf 4:2 stellen.

Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft, weil man diesmal geshen hat, dass wir Themen, die wir unter der Woche angesprochen und trainiert haben, top umgesetzt haben und bewiesen haben, dass mit der richtigen Einstellung immer mit uns zu rechnen ist. Außerdem ist es ein wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen der Mädels!

Ich wünsche St. Stefan auf jeden Fall Alles Gute für das Cup-Finale gegen den TSV Ottensheim am Donnerstag!

Helmut Brandl (St. Stefan/Waldmark) hatte schon vor einigen Wochen vor dem Auswärtsspiel in Peuerbach „gewarnt“, seine Prognose ist eingetroffen im Interview meinte der Cheftrainer: „Gestern waren wir die Mannschaft, die ein deutliches Chancen-Plus aufwies, aber Eva Dornetshumer war an diesem Tag die Unterschiedsspielerin, die 3 x in die Kreuzecke traf. Wir sind zwar nicht schlecht in das Match gestartet und gingen auch mit 1:0 in Führung. Wir waren aber bei hohen Temperaturen etwas träge und nicht in der Form, die wir normal aufbringen. In der Vorwoche gewannen wir souverän mit 2:0 gegen TRUCKCENTER Altenfelden, vielleicht hat die eine oder andere Spielerin irrtümlich angenommen, da geht es ähnlich gegen Peuerbach. Unsere Gegnerinnen haben gegen den Tabellenführer alles gegeben, mit starkem Körpereinsatz, es wären wegen „Handspiel“ vielleicht auch Elfer für uns möglich gewesen, aber ich vergönne den Gastgeberinnen den Sieg, obwohl ein „X“ meiner Meinung nach gerechter gewesen wäre. Es war hatt nicht unser Tag.

Jetzt gelten alle unsere Gedanken dem Finale im Voest-Alpine-Ladies-Cup in Weibern am kommenden Donnerstag, 16.00 Uhr, wo wir gegen den TSV Ottensheim befreit aufspielen können vor einer sicher großen ZuschauerInnen-Kulisse, denn 3 volle Busse und viele Privat-Autos sind schon fix von unserer Seite unterwegs".

Helmut Pichler