Frauen in OÖ

FAIR-PLAY-Klassensiegerinnen der Union Biogena Peuerbach 1b sind auf TrainerInnen-Suche!

Um 1 Rang konnte sich das Team von Rudolf Rembart gegenüber 2024/25 in der Frauenklasse Süd/West in der Tabelle verbessern, nur 3 „Kartons“ verhalfen ihnen zu Platz 1 in der Fairnesswertung; das Ligaportal sprach mit dem scheidenden Cheftrainer:

Ligaportal: „Rudi, welche persönlichen Umstände zwingen oder bewegen Dich zum Rückzug?

Rudolf Rembart (Union Biogena 1b): „Der zeitliche Aufwand mit einer doch langen Anfahrt zu den Trainings und zu den Spielen sind ein großer Faktor, weshalb ich in Peuerbach jetzt aufgehört habe. Eigentlich wollte ich schon im letzten Jahr aufhören und eine Fußballpause machen. Meine Tochter war im letzten Jahr einer der Gründe, weshalb ich in Peuerbach Trainer wurde und dies dann auch 1 Saison lang gemacht habe“.

Was bleibt Dir als positivstes Erlebnis im Gedächtnis?

„Das positivste Erlebnis waren sicherlich die Trainingseinheiten, in denen sehr viel Engagement zu sehen und zu spüren war. In vielen Spielen war die taktische Entwicklung sehr positiv zu sehen. Das beste Spiel unsererseits war das Heimspiel gegen den UFC Attergau im Frühjahr (endete 1:3 gegen den Titelanwärter; Anmerkung)“.

Mit 11 Toren habt Ihr 7 Punkte erobert, effizienter geht es kaum?

„Ja, das kann man schon so sagen. Uns war bewusst, dass wir nicht viele Chancen in den Spielen bekommen werden, da wir auch physisch (altersbedingt) nicht auf Augenhöhe mit den Gegnerinnen sein konnten. Hart getroffen hat uns im Frühjahr sicherlich der verletzungsbedingte Ausfall von Lilli Peham und Antonia Pfaffinger. Dazu  kam der Abgang von Kathi Zweimüller, die fix in den Kader der A-Mannschaft aufgerückt ist, was andererseits auch wieder gut ist“.

Nur 3 gelbe Karten für die 1b, das spricht für die sportliche Einstellung Deiner Schützlinge?

„Für mehr Karten „taktischer Natur“ fehlt es an Erfahrung. Die Einstellung des Teams passt auf und neben den Platz zu 100%.“

Wo kann sich die Mannschaft noch verbessern, wurde noch nicht das ganze Potential ausgelotet?

„Grundsätzlich ist zu sagen, dass sie mit dem Alter automatisch präsenter werden, wenn sie gut weitertrainieren und die Einstellung weiterhin so bleibt.

Im Offensivspiel ist noch viel Luft nach oben. Unser Hauptproblem war nicht die Abwehrleistung, sondern dass wir mit dem Ball zu viele Ballverluste zu schnell hinnehmen mussten und somit keine Entlastung zusammenbrachten.

„Fertige“ Spielerinnen sind sie etwa mit 27 Jahren. Das Team hatte, so glaube ich, einen Altersschnitt von ca. 16-17 Jahren im Frühjahr. Das sagt alles über das Potential aus“.

Wenn ich richtig gezählt habe, haben nicht weniger als 35 (!) Spielerinnen wenigstens 1 Match für Eure 1 b bestritten, ist dieses Team eine echte „Talenteschmiede“?

Es sind viele junge Spielerinnen da, die Fußball spielen. Das Talent alleine reicht ja nie, um Fuß zu fassen. Wenn man die Vereine vergleicht, kann man schon sagen, dass da was Großes entstehen kann“.

Siehst Du für Einzelne die Chance, bald in das A-Team der U. Biogena Peuerbach aufzurücken?

„1 Spielerin hat es bereits in diesem Jahr fix geschafft. Ich sehe schon noch die eine oder andere Spielerin, die es in der nächsten Saison schaffen kann. In den nächsten Jahren wird das A Team sowieso durchgemischt. Da kann Alex, (Cheftrainerin Aichner), sofern sie noch Trainerin ist, nicht an der einen oder anderen 1b – Spielerin vorbei“.

Deine persönlichen Pläne?

„Meine Pläne sind ganz einfach: aktive Fußballpause. Ab und zu Spiele anschauen und sich auf andere Dinge im Leben konzentrieren“.

Was erwartet Deine(n) Nachfolger(in): begeisterte Talente, die wissbegierig alle Anregungen der Headcoachs „aufsaugen“?

„Ja, auf alle Fälle. A l l e Anregungen werden sie aber sicher nicht aufsaugen. Einige hinterfragen schon die Sinnhaftigkeit in den Spiel-bzw. Übungsformen, ob das schon für`s Spiel gebraucht wird. Das ist aber gut so, da sie aktiv am Prozess beteiligt sind.

Der/dem Nachfolger(in) sollte bewusst sein, dass vor allem die technisch/taktische Ausbildung der Mädels im Vordergrund steht und die Ergebnisorientierung im Hintergrund stehen soll. Die Ergebnisse müssen die A-Mädels liefern“.

Danke für Dein präzises, abschließendes Statement, Deine ausgezeichnete Zusammenarbeit und Alles Gute für Deine privaten Vorhaben!

 

Kontaktaufnahme für eine Bewerbung als Coach/Cheftrainerin der 1 b wird erbeten an: Nina Standhartinger, 0660/4084001

 

Die Peuerbach-Mädels suchen auch für ihren Kader VERSTÄRKUNG:

Egal, ob

  • Anfängerin
  • Rückkehrerin aus einer Pause
  • auf der Suche nach einer neuen Herausforderung
  • oder aktuell in einer Jungs-Mannschaft aktiv,

auch hier haben wir Lösungen wie Du nebenbei langsam in den Erwachsenenfußball schnuppern kannst!

Bei uns ist wirklich JEDE willkommen, komm vorbei & zeig`  uns Dein Können - wir FREUEN uns auf DICH!

Probetraining ist jederzeit möglich, melde dich per DM oder unter der unten angeführten Nummer - Trau dich!

0660/4380560 ( Eva Dornetshumer, Stv. sportliche Leiterin der Frauen)

Helmut Pichler