Admiral Frauen Bundesliga

NULL-Tore für die oberösterreichischen Bundesligisten, aber 2 wichtige Punkte!

2 Heimspiele boten dem LASK und der SPG Geretsberg/Bürmoos zwar theoretisch die Chance auf 2 „Dreier“, aber „Torflaute“ stoppte diese Ambitionen, trotzdem konnte das Zähler-Konto erhöht werden.

 

2. Frauen Bundesliga

SG MALEREI GLANZER Geretsberg / Bürmoos--GAK 1902 0:0

Cheftrainer Andreas Meindl (SG MALEREI GLANZER Geretsberg / Bürmoos): „ In einem Spiel, wo wir selten stark dominierten und ca. 70 % Ballbesitz hatten, konnte wir leider keine Treffer erzielen und müssen uns mit 1 Zähler begnügen, es ist aber nicht sicher, ob uns dieser Punkt nicht teilweise trotzdem hilft.

Wir konnten zu wenige Torchancen kreieren, das Team war unheimlich bemüht und funktionierte wie aus einem Guss, der erlösende Treffer blieb aber aus. Wie in der Vorwoche war uns kein voller Punktegewinn gegönnt, auch bei LUV Graz unterlagen wir durch 3 Eigenfehler. Schade um die Anstrengungen, doch wir müssen uns nach vorne orientieren: nächstes Wochenende treffen wir auswärts auf den USC Landhaus, eine Woche später wird es wahrscheinlich zum „Endspiel“ um den vorletzten Platz gegen den Wiener Sportclub kommen.“

ADMIRAL Frauen Bundesliga - Qualifikationsgruppe

LASK-- SCR Altach 0:0

Die Gastgeberinnen: „In einer ruhigen Anfangsphase kamen die Gäste nach einem Freistoß zu ihrer ersten Halbchance. Emilie Gavilett konnte diesen jedoch ohne Probleme parieren (10.). Fünf Minuten später verzeichneten auch die Athletikerinnen den ersten Torschuss. Andrea Švíbková versuchte es aus rund 25 Metern, ihr abgefälschter Schuss sprang jedoch ins Toraus. Der darauffolgende Eckball brachte nichts ein. Die erste hochkarätige Möglichkeit der Partie gehörte anschließend Altach: Vera Elgaß kam zum Abschluss, setzte den Ball allerdings zu zentral an. Im Großen und Ganzen war die Partie sehr ausgeglichen und so ging es ohne weitere Vorkommnisse in die Pause.

Auch im 2. Abschnitt keine Tore

Markus Eitl wechselte zur Pause doppelt. Für Leitner und Sergeeva kamen Avdic und Schmierer in die Partie. Hälfte zwei startete dann fulminant: Die erste Chance gehörte den Gästen aus dem Ländle, Petra Mikulica zog von der Strafraumgrenze ab, setzte ihren Versuch jedoch über das Tor. In der Folge drängten die LASK Frauen auf die Führung und kamen innerhalb weniger Minuten zu einer Dreifachchance. Zunächst scheiterte Andrea Švíbková an der Altacher Schlussfrau (53.), ehe auch Katarina Vrseljas Abschluss per Kopf keinen Weg ins Tor fand (56.). Kurz darauf kam Avdic am Fünfer völlig frei zum Abschluss, platzierte den Ball allerdings zu zentral. Im Gegenzug sorgte Altachs Nummer neun erneut für Gefahr, setzte ihren Abschluss allerdings über das Tor. Nemcova hatte in der 71. Spielminute die Führung am Kopf, abermals war jedoch Zoe Steenhuis, die Torhüterin der Gäste, zur Stelle. Beinahe gelang den Vorarlbergern in der Schlussphase noch der Lucky-Punch, doch Siret Räämet klärte in allerhöchster Not auf der Torlinie, was somit den 0:0-Endstand bedeutete.

Cheftrainer Markus Eitl: „Es ist gegen Altach eigentlich immer das Gleiche, es sind sehr, sehr enge Matches, die mit einer hohen Intensität geführt werden. Das heutige Spiel war von der Charakteristik her genauso, wir hätten es, glaube ich, am Fuß gehabt, dass wir das Spiel für uns entscheiden. Unterm Strich ist es aber ein verdientes Unentschieden.“

LASK holt in der Bilanz auf

Für den Lask war es nach dem „Derbysieg“ ein neuerlicher Punktegewinn gegen die Vorarlbergerinnen, in 6 Spielen konnte der LASK bisher 1 x gewinnen, 2x remisieren und nur zu Beginn der Vergleiche setzte es 3 Niederlagen.

Die SPG BW Linz/Kleinmünchen war wegen des Rückzuges des SV Neulengbach in dieser Runde spielfrei.

Helmut Pichler