Admiral Frauen Bundesliga

TURNIERSIEG für das U17 Frauen-Nationalteam- ---Oberösterreichs „Fremdarbeiterinnen“ mischen in der 2. Frauen-Bundesliga mit!

Gegen die Tabellenersten setzten sich heute beim U 17-Turnier in Serbien die Schützlinge von ÖFB-Cheftrainer Patrick Haidbauer durch; unterschiedlich schnitten die „Legionärinnen“ aus Oberösterreich bei den Wiener Vereinen ab:

UEFA- Development-Turnier in Serbien:

Österreich- Tschechien 2:1(0:0) Tore für die Siegerinnen: Nahla Ivanschitz, Almila Acarbas.

Die Gegnerinnen hatten in 2 Spielen gegen Griechenland und Serbien 12 Tore erzielt und gingen daher als Tabellenführer ins Entscheidungsspiel, die ÖFB-Auswahl hielt bei „nur“ 8. Im direkten Duell fiel aber bis zur Pause kein Treffer, 2 Abseits-Tore Österreichs wurden annulliert.

Entscheidung knapp vor Spielschluss

Dem 1:0 durch Nahla Ivanschitz in der 62. Minute konterten die Tschechinnen in der 73. Minute durch Ella Jarolímová zum 1:1. Österreich drängte auf das Siegestor, das in in der 89. Minute auch durch Almila Acarbas, die 2. „neue“ Torschützin auch gelang.

Teamchef Patrick Haidbauer zum Turniersieg seines Teams: "Wir sind unglaublich stolz, dass sich die Mädels diesen Turniersieg erfüllen konnten. Sie haben mit Überzeugung gespielt und mit der selben Überzeugung auch verdient dieses Turnier gewonnen. Es ist eine große Freude, weil auch das Torverhältnis mit 10:2 eine deutliche Sprache spricht. Wir sind mit viel Offensivpower in diesem Turnier aufgetreten, haben zeitlich wenig zugelassen."

3. Sieg in 4 Jahren!

Nach 2023 und 2024 folgte jetzt 2026 der 3. Erfolg in diesem Nachwuchs-Turnier, eine glänzende Leistung und Bestätigung der hohen Qualität der Spielerinnen und der prächtigen Ausbildungsarbeit der Trainer-Crew!

Weniger erfreulich: die „geheimen“ Spiele

Das Warten auf die Veröffentlichung der Spielberichte durch den ÖFB mangels Live-Berichterstattung sorgt für Unmut, wie auch Frauenfußball-Expertin Irene Göschl zu Recht schon vor einigen Tagen anmerkte:

„Für große Kritik sorgt allerdings erneut die fehlende Übertragung des Spiels. Weder ein Livestream noch ein Liveticker waren verfügbar, wodurch Fans praktisch keine Möglichkeit hatten, das Spiel irgendwie mitzuverfolgen. Das ist alles andere als ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Frauenfußball, insbesondere deshalb, weil sich solche Entwicklungen in letzter Zeit leider häufen und damit ein völlig falsches Signal gesetzt wird“.

Dem ist vorbehaltlos zuzustimmen!

2. Frauen-Bundesliga:

Um den drittletzten Tabellenplatz, der nach menschlichem Ermessen zum Ligaverbleib reichen wird, ist ein harter Kampf entbrannt: gestern kam die SPG Geresberg/Bürmoos daheim über ein 0:0 gegen den GAK nicht hinaus, heute konnten die Rivalinnen des Wiener Sportclub durch einen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg beim FC Pinzgau/Saalfelden einen wertvollen „Dreier“ holen und mit 18 Punkten mit der Spielgemeinschaft gleichziehen. Die minimal schlechtere Tordifferenz von -20 gegenüber -21 der Wienerinnen entscheidet momentan nach für die SPG. Bei den Wienerinnen spielte Emma Pollinger durch, über den SK Admira und Union Kleinmünchen war die gebürtige Oberösterreicherin 2024 zum WSC gewechselt.

Rückschlag für die SK Rapid-Frauen

„Wir wollen alles versuchen, um noch den Meistertitel zu holen“, versicherte Isabell Schneiderbauer vor kurzem dem „Ligaportal“, aber heute mussten sich die Grün-Weißen, bei denen sie durchspielte und Tabea Aitenbichler (U. Leonding, U. Kleinmünchen) in der 72. Minute eingewechselt wurde, daheim gegen Austria Klagenfurt mit einem 0:0 begnügen. Dadurch wuchs der Rückstand auf Leader SVK Wildcats Elektro Service Fuchs 2 Runden vor Saison-Schluss auf 5 Zähler an.

Helmut Pichler