Admiral Frauen Bundesliga

BELOHNEN sich MIRIAM STERRER und Co. mit dem Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga?

Die früheren Union Kleinmünchen-Spielführerinnen Miriam Sterrer und Katharina Reikersdorfer und aktuell Legionärinnen trafen am letzten Sonntag in der 2. deutschen Bundesliga aufeinander, mit sehr erfreulichem Ausgang für „Miri“ und ihre Teamkolleginnen:

2. Frauen-Bundesliga:

1. FSV Mainz 05- FC Ingolstadt04     5:0 (3:0) Tore:

Chiara Bouziane, Nadine Anstatt (je 2), Vital Kats.

Miriam Sterrer wurde in der 80. Minute bei den Siegerinnen eingewechselt, Kathi Reikersdorfer in der 75. Minute bei den Gästen ins Spiel genommen.

Die Gastgeberinnen rückten mit dem Kantersieg und nunmehr 52 Punkten auf den 2. Rang in der Tabelle und damit auf einen Aufstiegsplatz vor, hinter Fix-Aufsteiger VfB Stuttgart, der mit einem 4:1 gegen den VfL Wolfsburg II (und 1 Tor der ÖFB-Internationalen Nicole Billa) sein Konto 1 Runde vor Saisonschluss auf 57 Zähler ausbaute und damit den Meistertitel fixierte.

1.FSV Mainz 05 scheibt weiter an seiner Erfolgsgeschichte

2023 „bündelte“ das Team von Cheftrainer Yamashita Takashi seine Kräfte mit dem (früheren Zweitligisten) TSV Schott Mainz und holte in der Regional-Liga Süd/West 2023/24 den Meistertitel, scheiterte aber in der Qualifikation für die 2. Liga am Regional-Liga West-Meister VfL Bochum.

Im Vorjahr gelang abermals der Meistertitel in der Regionalliga Süd/West, wobei Miriam Sterrer schon mitten im Geschehen stand, nachdem sie im Sommer 2024 in die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz übersiedelt war.

Ihr „highlight“ war dabei ihr Einsatz im DFB-Pokal gegen den Seriensieger VfL Wolfsburg, der erst im Finish den 4:1-Erfolg gegen die Außenseiterinnen sicherstellen konnte.

Zweiter Meistertitel reichte für den Aufstieg in die 2.Frauen-Bundesliga!

Die Aufstockung der Google Pixel Frauen-Bundesliga zur neuen Saison 2025/2026 von zwölf auf 14 Vereine macht es möglich, dass auch der 1. FSV Mainz 05 als Süd/West-Meister in die 2. Frauen-Bundesliga aufsteigen konnte.

Chancen im Frühjahr optimal genützt

In der Herbstsaison hatte die Oberösterreicherin noch nach zähem Start nach einigen Runden „Luft nach oben“ geortet, „weil die Ausbeute an Punkten deutlich höher sein könnte, in den letzten Spielen verpassten wir knapp vor Schluss oder sogar in der Nachspielzeit Zähler, die wir liegen gelassen haben“.

Ganz anders in der 2. Saisonhälfte: seit 22. Februar, als die SG Andernach mit 5:2 bezwungen werden konnte, wurden 8 Siege in Folge eingefahren, in der letzten Runde schwächelte auch noch der bisherige Zweite, SC Sand, und so gelang der Sprung auf Rang 2.

Sterrer kam in 20 Saison-Spielen zu unterschiedliche Teilzeiteinsätzen zwischen 1 Halbzeit und einigen Minuten, der Konkurrenzkampf im Kader mit Fußballerinnen aus 5 Nationen ist groß. Der Vertrag der Oberösterreicherin läuft bis Ende Juni 2026, wie es bei weitergeht, ist offen.

„Matchball“ am kommenden Sonntag?

In der letzten Runde treten die Aufstiegs-Kandidatinnen am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr beim Tabellenletzten VfR Warbeyen an, den sie im Herbst mit 6:1 schlagen konnten.

Bei einem vollen Erfolg ist den Rhein-Hessinnen der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse sicher. Wie schwierig aber „Pflichtsiege“ zu landen sind, davon könnte Sterrers oberösterreichische Landsfrau, Ex- ÖFB-Teamkapitänin Nina Aigner aus Antiesenhofen „ein Lied singen“, denn 2009 kostete 1 Tor weniger gegen den Außenseiter TSV Crailsheim dem FC Bayern München den Meistertitel in der höchsten deutschen Frauenspielklasse.

Die "Rivalinnen" des SC Sand empfangen den neuen Meister VfB Stuttgart, der als "Neunling" dieses Kunststück schaffte und so wie Neuling Mainz 05 für ganz große Überraschungen sorgte. Übrigens: im Frühjahr schlug Mainz 05 den VfB Stuttgart im Auswärtsspiel mit 4:2. 

Helmut Pichler