Admiral Frauen Bundesliga

OPTIMALE AUSBEUTE: SPG BW Linz/Kleinmünchen und der LASK punkteten daheim VOLL!

Nur 1 x im Grunddurchgang war beiden Linzer Bundesligisten ein „6-Punkte“-Wochenende gelungen, heute schafften sie es wieder; eine Oberösterreicherin hat sogar wieder Chancen auf den Meistertitel in der ADMIRAL-Frauen-Bundesliga:

ADMIRAL-Frauen-Bundesliga, Qualifikationsrunde:

FC Blau - Weiß Linz / Kleinmünchen-- SCR Altach 1:0 (0:0) Tor: Daniela Kittel.

Cheftrainerin Jasmin Pistotnik schenkte auch jungen Talenten das Vertrauen und die Youngsters revanchierten sich mit sehr guten Leistungen. Es gab im 6. Spiel den ersten Sieg gegen die Vorarlbergerinnen!!

„Es war ein wieder gutes Match von den Mädels heute“, resümierte Pistotnik, „nach dem knappen 0:1 im Derby und dem Ausgleich im Burgenland in der 96. Minute konnte sich die Elf heute endlich nach der neuerlichen starken Leistung mit einem vollen Erfolg belohnen. Wir hatten heute einen „Altersdurchschnitt“ von 20,7 und ich denke, das war eine reife Leistung zum Saisonabschluss. Jetzt folgte eine Pause von 3 Wochen, danach werden wir unsere Transfers fixieren, allerdings ist noch eine Frist bis September, wir wollen nichts überstürzen.“

Grund zur Freude hatte die Cheftrainerin auch mit dem Team der Frauenfußball Akademie OÖ, die im Freundschaftsspiel gegen die AKA Vorarlberg/SCR Altach mit 6:1 (4:1) kanterte, für die Siegerinnen trafen: Clara Hahn (2), Jasmin Schaur, Paulina Pfneisl , Sophie Marcella Stumpf und Alissia Staretschek.

LASK ---SpG Südburgenland / TSV Hartberg 2:0 (0:0) Tore: Andrea Švíbková (2).

Von Beginn an waren die Athletikerinnen besser in der Partie und fanden die erste Chance des Nachmittags vor: Greta Banfi probierte es aus spitzem Winkel - im letzten Moment pariert von der Keeperin (4.Minute).Zehn Minuten später scheiterte Sena Fukumoto nach feiner Svibkova-Vorarbeit ebenfalls an der Schlussfrau. Nach der starken Linzer Anfangsphase und einer temporären Erfrischungseinheit in Form einer Trinkpause flachte das Spielgeschehen zunehmend ab.

Vor dem Pausenpfiff fanden die Gäste noch eine gute Doppelchance vor - Gavillet gewohnt griffig. Auf der Gegenseite war es Bety Nemcova, die knapp daneben köpfte.

Torlos ging es in die 2. Spielhälfte

Nach dem Seitenwechsel fand Innenverteidigerin Katarina Vrselja zunächst die beste Chance vor - ihr strammer Freistoß verfehlte das Tor nur knapp (51.). Der LASK war auch im zweiten Durchgang omnipräsent, fand aber weniger Chancen vor. In Spielminute 74 war es Andrea Svibkova, die aus spitzem Winkel vergab.

Drei Minuten später glückte ihr dann aber der verdiente Führungstreffer. Nach einem gewonnen Laufduell schob sie ins lange Eck zum 1:0 ein. Kurz drauf drehte sie erneut zum Jubel ab. Nach einer Flanke beförderte sie das Kunstleder zum 2:0 in die Maschen (84.).

Mit dem 2:0 holte der LASK verdient 3 Zähler und landete mit 27 Zählern auf Rang 7, so gut konnten sich die Schwarz-Weißen bisher noch nicht in der höchsten Spielklasse Österreichs platzieren.

LASK-Cheftrainer Markus Eitl: „Das war eine geschlossene und gute Mannschaftsleistung. Wir sind stolz auf unsere Spielerinnen für ihre guten Leistungen in der heutigen Partie und der abgelaufenen Saison. Es gab Höhen und Tiefen in dieser Spielzeit, mich freut es aber, dass wir immer als Einheit aufgetreten sind.“

Am Wochenende 27/28. September waren die Linzerinnen ähnlich erfolgreich

Der LASK besiegte damals die SPB Südburgenland/Hartberg mit 2:0, mit einem 1:0- bei der Vienna stockte die SPG BW Linz/Kleinmünchen das „Oberösterreich-Konto“ auf 6 Zähler auf.

Isabel Aistleitner und Kolleginnen stehen noch vor der Titelchance

Beim 3:2 (1:1)-Auswärtssieg des SKN St. Pölten beim Sturm Graz in der Meistergruppe stellte die Kirchdorferin gestern mit ihrem 2. Saisontreffer in der 32. Minute auf 1:1, zugleich den Pausenstand.

Durch das heutige torlose Remis der Wiener Austria gegen Red Bull Salzburg ist der Vorsprung der Wienerinnen auf 2 Punkte vor dem letzten Spiel geschrumpft. Die früheren Serienseigerinnen haben jetzt noch im letzten Spiel am kommenden Wochenende die Chance, die lange führende Wiener Austria durch einen vollen Erfolg noch „kurz vor der Ziellinie“ abzufangen.

Helmut Pichler