Landesliga Ost

"So ein Spiel habe ich selten gesehen" – Die Stimmen zum Spitzenspiel ASK St. Valentin vs. SPG Rohrbach-Berg/Altenfelden

Die SPG UFC Rohrbach-Berg/Altenfelden mischt gerade das Spitzenfeld der Liga auf und bringt ordentlich Brisanz ins Meisterrennen. Letzte Woche schlug man den USV St. Ulrich, ehe am gestrigen Samstag der ASK St. Valentin zum jüngsten Opfer der Eisschiel-Truppe wurde. In einer hochklassigen Partie gelang den Mühlviertlern der späte Lucky-Punch, siegte man dank eines späten Treffers von Stefan Berndorfer mit 2:1. Ligaportal holte im Anschluss der Partie die Stimmen der Trainer, Christian Eisschiel und Mario Jaksch, ein. 

Stimmen zum Spiel

Mario Jaksch (Trainer ASK St. Valentin): 

„Das war das erwartet schwere Spiel gegen einen sehr guten Gegner, der auch einen Plan hatte. Das war die erste Mannschaft, die zu uns gekommen sind und sich auch wirklich was getraut haben. Es gab nicht viele Chancen, obwohl wir da schon die besseren hatten – konnten aber auch nicht ganz so zwingend werden. Als wir dann geglaubt haben, dass es 1:1 ausgeht, haben wir durch einen Bilderbuchkonter das 1:2 kassiert. Da haben wir es verabsäumt, das taktische Foul zu ziehen. Die Serie ist gerissen, nichtsdestotrotz war es aber denke ich eine gute Leistung. Wir hatten offensiv einige Halbchancen, nicht so viele Gute wie in den letzten Partien. Das ist aber auch dem Gegner geschuldet, der hat es sehr gut gemacht. Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir uns eventuell einen Sieg verdient, da ist von Rohrbach wenig gekommen. Wir waren da sehr bestimmend, haben aber auch nicht wirklich was zusammenbekommen. Am Ende haben wir dann angegriffen mit Mann und Maus und uns einen Konter eingefangen. Wir haben jetzt noch immer vier Punkte Vorsprung und alles selbst in der Hand. Wir werden alles daran setzen, den Abstand gleich zu halten, je nachdem was Garsten tut – die sind halt auch sehr gut." 

Christian Eisschiel (Trainer SPG UFC Rohrbach-Berg/Altenfelden):

„Das war ein extrem hochklassiges Spiel, spielerisch zwar nicht ganz so qualitativ aber von der Intensität her. Es gab sehr viele Zweikämpfe und es ist 90 Minuten Hin und Her gegangen. In den letzten fünf Minuten waren beide Mannschaften stehend K.O., so ein Spiel habe ich selten gesehen. Der Sieg war letztlich nicht unverdient, weil wir die besseren Chancen gehabt haben. Natürlich hat St. Valentin den Ball mehr gehabt, das war eine super Leistung von beiden Teams, wir waren einen Tick effektiver.“

Der Beste: Klaus Luger (ZM)