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„Wir lassen in der Offensive zu viele Chancen liegen“ – Eisschiel sieht bei Rohrbach-Berg/Altenfelden den Hebel

SPG Rohrbach-Berg/Altenf.

Bei der Landesliga Ost-Mannschaft SPG UFC Hama Trucks Rohrbach-Berg/Altenfelden ist nach fünf ungeschlagenen Spielen zum Saisonende und zwei Siegen in den letzten beiden Partien einiges in Bewegung. Trainer Christian Eisschiel zieht nach einer stabileren Frühjahrssaison eine ordentliche Zwischenbilanz, spricht aber auch offen an, wo seine Mannschaft noch zulegen muss. Vor allem im letzten Drittel und bei der Chancenverwertung sieht er den wichtigsten Ansatzpunkt für die kommende Zeit.

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Frühjahr deutlich stabiler als der Herbst

Der Rückblick des Trainers fällt insgesamt ordentlich aus, aber eben nicht ohne klare Einordnung. Eisschiel sagt, dass sich seine Mannschaft in der Frühjahrssaison „sehr stabilisiert“ habe, während es im Herbst noch stark geschwankt habe. „Wir waren in der Herbstsaison nicht wirklich konstant, haben eine sehr gute Phase gehabt, aber dann auch wirklich eine sehr schlechte Phase“, sagt er. Gerade deshalb bewertet er die Entwicklung in den vergangenen Monaten positiv. Besonders wichtig war für ihn, dass seine Mannschaft gegen die Teams aus dem vorderen Bereich konstant gepunktet hat. Gleichzeitig spart er einen Punkt nicht aus, der ihn weiterhin beschäftigt: „Wir haben teilweise gegen die Hinteren ein bisschen Punkte liegen lassen.“ Für Eisschiel hängt das eng mit der Offensive zusammen. „Wir lassen in der Offensive zu viele Chancen liegen beziehungsweise sind im letzten Drittel teilweise zu ungenau“, sagt er. Genau dort will Rohrbach-Berg/Altenfelden nun ansetzen.

Viele Abgänge, junge Antworten im Kader

Dass sich im Sommer personell einiges getan hat, liegt auch daran, dass bereits im Winter drei Spieler verpflichtet wurden, da man in der Herbstsaison mit zum Teil sehr schweren Verletzungen zu kämpfen hatte. Die Spieler, die den Klub verlassen haben, wurden mit extrem spannenden Spielern ersetzt. Im Tor verstärken künftig Sandro Hartl und Manuel Gschaider den Kader. Dazu kommen mit Philipp Dorfer, Leo Sylaj, Fabio Weissenberger und Fabian Lohr weitere Neuzugänge. Ein kreativer Offensivspieler soll außerdem noch dazukommen, dessen Einstieg ins Training laut Eisschiel für die kommende Woche geplant ist. Der Trainer macht dabei klar, dass hinter der Kaderplanung ein genauer Gedanke steckt. „Wir haben uns wirklich auf den Positionen verstärkt, wo wir Bedarf haben“, sagt er. Ebenso wichtig war ihm, die Abgänge bewusst jung zu ersetzen. Vor allem vorne sollte mehr dazukommen. „In der Offensive war es uns sehr wichtig, dass wir einen sehr kreativen Spieler und zwei Spieler mit sehr viel Tempo dazubekommen.“

Junge Spieler und klare Arbeit auf dem Platz

Zur aktuellen Situation gehört auch, dass sich mit Florian Hartmann und Noah Bernhard wieder zwei Eigenbauspieler in den Fokus gespielt haben. Er sieht bei ihnen vor allem fußballerisch einen klaren Schritt nach vorne. „Sie entwickeln sich mit dem Ball sehr gut, haben ein gutes Gespür, was sie mit dem Ball machen und welche Positionen und Räume sie besetzen müssen“, sagt er. Gerade mit Blick auf das junge Alter und die noch überschaubare Anzahl an Einsätzen sei das bemerkenswert. Dazu kommt, dass die Ausgangslage im Kader derzeit insgesamt ordentlich aussieht. „Aktuell ist mehr oder weniger der gesamte Kader fit“, sagt der Trainer. Nur David Fuchs arbeitet nach seinem Mittelfußbruch noch am Comeback, befindet sich aber wieder im Lauftraining und ist damit auf dem Weg zurück.

Vorbereitung mit anderer Taktung und klarem Ausblick

Auch in der Vorbereitung geht Rohrbach-Berg/Altenfelden diesmal bewusst anders vor. Eisschiel will nicht gleich mit Testspielen loslegen, sondern zuerst die Basis am Trainingsplatz legen. „Wir starten heuer nicht gleich mit Testspielen, sondern absolvieren zuerst sechs bis sieben sehr intensive Trainingseinheiten“, erklärt er. Erst wenn gewisse Abläufe gefestigt und eintrainiert sind, geht es in die ersten Partien. Danach wartet eine intensive Testspielwoche mit zwei Begegnungen innerhalb von vier Tagen, ehe das erste Pflichtspiel im Cup ansteht. Im Trainerteam bleibt alles beim Alten, im Athletikbereich soll mit dem Athletiktrainer Dominik Urmann noch effizienter gearbeitet werden, um optimale Voraussetzungen zu schaffen. Eisschiel betont, dass man die kurze Pause genutzt habe, um sehr genau hinzuschauen. „Wir wissen, woran wir arbeiten und an welchen Schrauben wir drehen müssen“, sagt er. Nach einer Saison, in der die Mannschaft trotz großer Verletzungssorgen 54 Punkte holte, ist der Blick nun klar nach vorne gerichtet. „Jetzt geht es darum, dass wir die Mannschaft topfit in die Vorbereitung und topfit in die ersten Pflichtspiele bringen“, sagt Eisschiel. Ganz ohne große Worte kommt er am Ende auf den Kern zurück: Man wisse genau, woher man komme, und dass sehr harte Arbeit nötig sei. Genau das will die SPG UFC Hama Trucks Rohrbach-Berg/Altenfelden in den nächsten Wochen auf den Platz bringen.