In der Landesliga Ost hat die SPG Hama Trucks Rohrbach-Berg/Altenfelden gegen den ASKÖ SV Mauky´s Verfliesung Viktoria Marchtrenk trotz klarer Vorteile mit 0:1 verloren. Der Treffer von Armin Pracalic aus der 26. Minute reichte den Gästen, weil die Hausherren ihre vielen Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Trainer Christian Eisschiel sprach danach von einer bitteren und aus seiner Sicht unverdienten Niederlage, wollte die Leistung seiner Mannschaft aber keineswegs kleinreden.

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Für Christian Eisschiel war der Spielverlauf ziemlich eindeutig. "Wir waren von der ersten Minute sehr gut im Spiel, haben sehr guten Fußball gezeigt und uns eine Vielzahl von Chancen erarbeitet", sagte der Trainer nach der Partie. Gerade das macht das 0:1 aus seiner Sicht so ärgerlich, weil er seine Mannschaft über weite Strecken als spielbestimmend gesehen hat. Eisschiel sprach sogar von einer Partie, wie man sie nicht oft erlebt: "Es gibt selten solche Spiele, dass wir einen Gegner so dominieren." Nach seiner Einschätzung kam die SPG UFC Hama Trucks Rohrbach-Berg/Altenfelden auf zehn bis zwölf Hochkaräter, während von ASKÖ SV Mauky´s Verfliesung Viktoria Marchtrenk über die gesamten 90 Minuten nur wenig nach vorne kam.
Umso schwerer wog dann natürlich das 0:1 in der 26. Minute, als Armin Pracalic für ASKÖ SV Mauky´s Verfliesung Viktoria Marchtrenk traf und die Gäste damit in Führung brachte. Zur Pause blieb es bei diesem Spielstand, obwohl Christian Eisschiel seine Mannschaft auch davor schon mit genügend Möglichkeiten gesehen hatte. "Pro Halbzeit hatten wir fünf bis sechs hochkarätige Chancen", erklärte er. Vor allem die Schlussphase ging dem Trainer noch einmal nach. "Allein in den letzten 15 Minuten haben wir den Gegner an die Wand gespielt und hätten in dieser Phase noch drei, vier Tore machen müssen", sagte Eisschiel. Dazu kam noch eine Szene, in der die Hausherren auf Tor reklamierten. Ob der Ball tatsächlich hinter der Linie war, wollte der Trainer aber nicht behaupten: "Das konnte ich aus meiner Position nicht erkennen, das war eine Zentimeterentscheidung."
Die Analyse des Trainers fiel deshalb am Ende klar aus. "Der entscheidende Punkt war einfach die Chancenverwertung", sagte Christian Eisschiel, der den Unterschied zwischen beiden Mannschaften genau dort sah. Der ASKÖ SV Viktoria Marchtrenk habe "aus einem Torschuss ein Tor gemacht" und sei damit konsequenter gewesen. Trotzdem blieb der Trainer bei seiner Linie und betonte noch einmal, dass seine Mannschaft für ihn die bessere war und dieses Spiel eigentlich gewinnen muss. Ganz grundsätzlich sieht er trotz der Niederlage mehr Positives als Negatives: "Ein Problem hätten wir, wenn wir nicht zu Chancen kommen, aber das haben wir nicht. Wir spielen guten Fußball, teilweise sogar sehr guten, wir müssen nun aber die schlechte Chancenverwertung sofort abstellen. Wir schauen trotz der Niederlage positiv in die kommenden Wochen. Wenn wir so weitermachen, ist es eine Frage der Zeit, bis wir uns selbst belohnen."