Im Zuge der 19. Runde der Landesliga West kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem USV Knoblinger Neuhofen und der SPG Esternberg/St. Roman. Nachdem beide Teams am letzten Spieltag jeweils drei Zähler einfahren konnten, waren sie gewillt, nachzulegen und den nächsten vollen Erfolg einzufahren. Die Gastgeber schwächten sich in der Anfangsphase durch eine Rote Karte selbst. Trotz numerischer Überlegenheit taten sich die Gäste jedoch lange schwer, daraus Profit zu schlagen. Schlussendlich konnten sie dennoch einen knappen Sieg einfahren. Ligaportal ging nach dem Abpfiff auf Stimmenfang:
Daniel Peer (Sportlicher Leiter, USV Knoblinger Neuhofen):
„Wir haben bereits nach fünfzehn Minuten einen Ausschluss bekommen, der in meinen Augen eine sehr harte Entscheidung war. Durch die Rote Karte ist natürlich der ganze Matchplan über den Haufen geworfen worden, wenn man berücksichtigt, dass man rund 75 Minuten in Unterzahl spielen muss.Wir haben in der ersten Hälfte trotzdem die besseren Chancen vorgefunden und hätten das 1:0 machen können bzw. müssen. Man hat eigentlich nicht gemerkt, dass wir nur zu zehnt am Platz waren – die Begegnung war sehr ausgeglichen.In der zweiten Hälfte haben wir dann einen Gegentreffer nach einem Standard hinnehmen müssen, aber wir haben die Köpfe nicht in den Sand gesteckt und alles versucht, um wieder zurück ins Spiel zu kommen. Leider hatten wir das Glück nicht auf unserer Seite.Wenn man nun einen Blick auf die Tabelle wirft, sieht man, dass wir unbedingt Punkte brauchen, um die hinteren Plätze im Klassement verlassen zu können.“
Klaus Goldberger (Sportlicher Leiter, SPG Esternberg/ St.Roman):
„Das Spiel war heute nicht schön anzuschauen. Es herrschten extrem schwierige Platzverhältnisse, wodurch ein Fußballspiel sehr anspruchsvoll wird und stark von hohen Bällen geprägt ist, wenn der Boden so uneben ist.Wir haben versucht, die Begegnung in die Hand zu nehmen, was uns anfangs auch relativ gut gelungen ist. Nach der Roten Karte von Neuhofen haben wir jedoch ein wenig den Faden verloren. Wir fanden kein probates Mittel, um Akzente zu setzen, weshalb schließlich ein Standard herhalten musste, um in Führung zu gehen.Defensiv sind wir sehr kompakt gestanden. Abgesehen von ein, zwei Situationen konnte Neuhofen nur selten gefährlich vor unserem Tor auftauchen.Zusammenfassend zählen für uns aber die drei Punkte – und das ist in so einer Begegnung das Entscheidende. Jetzt gilt es, einen Haken unter das Spiel zu machen und den Fokus auf die nächste Partie zu richten.“
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