In der 21. Runde der Landesliga West standen sich der SK Bad Wimsbach und der SV Grieskirchen gegenüber. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne, doch trotz intensiver Bemühungen gelang es keinem Team, den Ball über die Torlinie zu bringen. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit einem 0:0-Unentschieden, das die Punktetafel unverändert ließ.
Von Beginn an zeichnete sich das Spiel durch eine starke Defensivarbeit beider Mannschaften aus. Der SK Bad Wimsbach und der SV Grieskirchen agierten mit gut organisierten Abwehrreihen, die nur wenige Torchancen zuließen. Die Bad Wimsbacher verteidigten konsequent und verhinderten, dass die Grieskirchner gefährlich vor das Tor kamen. Auf der anderen Seite zeigte sich auch die Defensive der Gäste aus Grieskirchen äußerst stabil und ließ kaum nennenswerte Möglichkeiten für die Gastgeber zu.
Die erste Halbzeit war geprägt von taktischem Geplänkel im Mittelfeld, wobei beide Teams versuchten, die gegnerische Abwehr mit schnellen Kombinationen zu durchbrechen. Doch sowohl der SK Bad Wimsbach als auch der SV Grieskirchen scheiterten an der letzten Präzision im Abschluss. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 0:0, was das Spiel für die zweite Hälfte offen hielt.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten beide Mannschaften das Tempo und drängten auf den Führungstreffer. Die Bad Wimsbacher versuchten verstärkt, über die Flügel zum Erfolg zu kommen, doch die Flanken fanden keinen Abnehmer im Strafraum. Auch der SV Grieskirchen verstärkte seine Offensivbemühungen, scheiterte jedoch immer wieder an der gut gestaffelten Abwehr der Gastgeber.
In der Schlussphase des Spiels drängten beide Teams noch einmal mit aller Kraft auf den entscheidenden Treffer. Der SK Bad Wimsbach wollte unbedingt die drei Punkte vor heimischem Publikum sichern, während der SV Grieskirchen auf Konter setzte, um doch noch den Auswärtssieg zu erringen. Doch trotz der intensiven Bemühungen auf beiden Seiten blieb das Tor wie vernagelt, und der Schlusspfiff besiegelte das torlose Unentschieden.
Stimme zum Spiel:
Jürgen Offenzeller (CO-Trainer, SV Pöttinger Grieskirchen):
„Unterm Strich war es ein gerechtes Unentschieden – mit leichten Vorteilen für uns. Wimsbach hat gefühlt erst nach 80 Minuten das erste Mal auf unser Tor geschossen. Insgesamt war es eine Begegnung, die von viel Mittelfeldgeplänkel geprägt war, mit jeweils sehr wenigen Tormöglichkeiten und ohne echte Großchancen auf beiden Seiten. Wir haben uns heute etwas schwergetan, Chancen zu kreieren, da Wimsbach defensiv sehr gutgestanden ist und generell einen guten Eindruck hinterlassen hat – sie stehen nicht umsonst vorne im Klassement. Mit ein wenig Glück kann das Spiel auch auf unsere Seite kippen, aber wir sind mit dem Punkt auswärts beim Drittplatzierten nicht unzufrieden. Mit Blick auf die Zukunft geht es für uns darum, schon in Richtung Sommer zu arbeiten und vor allem mit dem neuen Trainer in den nächsten Wochen noch griffiger und eingespielter zu werden. Wir müssen aktuell nicht mehr groß auf die Tabelle schauen, weil in beide Richtungen wahrscheinlich nicht mehr viel möglich ist.“