In der 21. Runde der Landesliga West trafen der UFC Eferding und Schwanenstadt aufeinander. In einem einseitigen Duell setzte sich der UFC Eferding souverän mit 3:0 durch. Die Gastgeber zeigten von Anfang an eine beeindruckende Leistung und dominierten das Spielgeschehen über weite Strecken. Die Tore von Raphael Kapsamer, Julian Peherstorfer und Julian Gerhard Eschlböck sicherten den Eferdingern einen verdienten Heimsieg.
Bereits in der ersten Halbzeit gelang es den Eferdingern, die Weichen auf Sieg zu stellen. In der 36. Minute brachte Raphael Kapsamer den UFC Eferding mit 1:0 in Führung. Der verifizierte Torschütze nutzte eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Schwanenstädter aus und verwandelte sicher. Bis zur Halbzeitpause blieb es bei diesem Spielstand, da Schwanenstadt zwar bemüht war, aber keine nennenswerten Chancen herausspielen konnte.
Die Defensive der Gäste hielt dem Druck der Eferdinger nicht immer stand, aber es gelang ihnen, weitere Gegentore bis zum Pausenpfiff zu vermeiden. Trotzdem war klar, dass die Schwanenstädter eine Leistungssteigerung benötigen würden, um das Spiel noch zu drehen.
In der zweiten Halbzeit setzte der UFC Eferding seinen offensiven Spielstil fort. In der 59. Minute erzielte Julian Peherstorfer das 2:0. Mit diesem Tor verschaffte er seiner Mannschaft eine komfortable Führung und den Schwanenstädtern eine noch größere Herausforderung. Die Gastgeber agierten weiterhin druckvoll und ließen den Gästen kaum Raum zur Entfaltung.
In der Schlussphase des Spiels krönte Julian Gerhard Eschlböck die starke Leistung der Eferdinger mit einem weiteren Treffer. In der 85. Minute erzielte er das 3:0, was den Schlusspunkt der Partie bedeutete. Die Schwanenstädter schafften es nicht mehr, dem Spiel eine Wende zu geben, und mussten sich letztlich klar geschlagen geben.
Stimme zum Spiel:
Josef Ganser (Trainer, UFC Eferding):
„Wenn man 3:0 gewinnt, ist das Spiel natürlich gut für einen gelaufen. Im Vergleich zu den letzten Spielen haben wir ein bisschen etwas umgestellt und den Fokus auf ein defensives Pressing gelegt. In der Vergangenheit war es oft so, dass wir 50 bis 60 Minuten gut mitgespielt haben, letztendlich aber nichts Zählbares mitnehmen konnten. Heute haben wir es so angelegt, dass wir uns etwas weiter zurückziehen und uns auf Zweikämpfe sowie den Gewinn der ersten und zweiten Bälle konzentrieren. Das hat heute gut funktioniert, weshalb wir auch verdient den Sieg eingefahren haben. Wir schauen nun von Spiel zu Spiel, und nächste Woche wartet das Derby gegen Grieskirchen auf uns. Für uns geht es darum, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und in jedem Spiel gewisse Dinge zu verbessern – und natürlich auch noch den einen oder anderen Punkt mitzunehmen. Am besten wäre es natürlich, wenn wir das Derby für uns entscheiden können.“