Anlässlich des 26. Spieltags der Landesliga West kam es zum Aufeinandertreffen zwischen der SV Pöttinger Grieskirchen und dem SC Schwanenstadt. Die Gastgeber waren nach zuletzt zwei sieglosen Partien zweifelsohne gewillt, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren und im Saisonendspurt erneut für Bewegung am Punktekonto zu sorgen. Doch auch der Neuntplatzierte im Klassement reiste mit klaren Ambitionen an und wollte mit einem vollen Erfolg den Anschluss an die oberen Tabellenränge wahren. Schlussendlich behielten die Heimischen in einer abwechslungsreichen Begegnung, in der beide Mannschaften über weite Strecken ihre Akzente setzen konnten, knapp die Oberhand und durften sich nach einer engagierten Leistung über drei wichtige Punkte freuen. Ligaportal begab sich nach Schlusspfiff auf Stimmenfang.
Josef Iglseder (Sportlicher Leiter, SV Pöttinger Grieskirchen):
„Wir haben uns in der ersten Hälfte sehr gut präsentiert und das Spielgeschehen weitgehend dominiert. Folgerichtig sind wir auch verdient in Führung gegangen und hätten mit etwas mehr Glück sogar höher führen können. Schwanenstadt wurde vor allem durch Konter gefährlich, insgesamt waren wir aber die spielbestimmende Mannschaft. Im zweiten Abschnitt sind wir dann etwas fahrig geworden und haben den Kontrahenten durch Eigenfehler wieder zurück in die Partie gebracht, was eigentlich nicht notwendig gewesen wäre. Je länger die zweite Hälfte dauerte, desto besser fanden wir jedoch wieder in die Begegnung und konnten verdient den zweiten Treffer nachlegen. Eigentlich hätten wir in dieser Phase auch noch das dritte Tor erzielen müssen. Relativ aus dem Nichts kassierten wir dann noch den Anschlusstreffer, doch danach passierte auf beiden Seiten kaum mehr etwas Nennenswertes, sodass wir schlussendlich einen verdienten Sieg einfahren konnten. Mit der Leistung sind wir insgesamt zufrieden. Bereits im vergangenen Spiel gegen Andorf waren wir nicht gänzlich unzufrieden, allerdings war es damals schlichtweg eine unnötige Niederlage. Die Leistungen zeigen grundsätzlich in die richtige Richtung – mit Ausnahme vielleicht des Spiels gegen Peuerbach, in dem wir uns nicht gut präsentiert haben.“
Harald Kettlgruber (Obmann, SC Schwanenstadt):
„Es war eine relativ ausgeglichene erste Hälfte mit leichten Vorteilen für Grieskirchen, die früh aus spitzem Winkel zum 1:0 trafen. In der Folge entwickelte sich eine offene Begegnung mit nur wenigen nennenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Wir haben dann relativ rasch umgestellt und versucht, dadurch mehr Druck aufzubauen. Dementsprechend kamen wir auch besser in die Partie, konnten im ersten Abschnitt allerdings kaum wirklich gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchen. In der zweiten Hälfte waren wir dann deutlich spielbestimmender und übernahmen zunehmend das Kommando. Wir kreierten uns einige gute Möglichkeiten, kassierten jedoch gegen den Spielverlauf das zweite Gegentor. Dadurch ging uns etwas der Glaube und die Moral verloren. Zwar konnten wir uns noch mit dem Anschlusstreffer belohnen, am Ende reichte es aber nicht mehr für Zählbares. Positiv hervorzuheben ist sicherlich, dass wir nach einer eher unbefriedigenden ersten Hälfte im zweiten Abschnitt das Spiel an uns gezogen und alles versucht haben, die Partie noch zu unseren Gunsten zu drehen – vor allem auch unter Berücksichtigung dessen, dass uns heute einige Spieler gefehlt haben.“
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