Spielberichte

„Wir waren 90 Minuten die aktivere Mannschaft“ – UFC Eferding dreht die Partie nach Rückstand

UFC Eferding
ASKÖ Ohlsdorf

In der Landesliga West hat sich der UFC Eferding am zweiten Spieltag mit 2:1 gegen die ASKÖ Ohlsdorf durchgesetzt und dabei einen langen Rückstand noch gedreht. Trainer Patrick Fischl sah den Unterschied vor allem in der eigenen Aktivität: Seine Mannschaft sei über die gesamten 90 Minuten das initiativere Team gewesen, habe sich viele Chancen erspielt und sich vom 0:1 nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Fußballspieler mit Ball in Bewegung

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Langer Rückstand, aber Eferding blieb im Spiel

Für den Trainer begann die Partie genau so, wie er sich das vorgestellt hatte. „Wir waren von Minute eins an die aktivere Mannschaft, hatten auch gleich Torchancen“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Trotzdem lag der  UFC zur Pause mit 0:1 zurück. Gerade diese Phase machte den späteren Heimsieg aus Eferdinger Sicht noch bemerkenswerter, weil sich die Gastgeber davon nicht bremsen ließen. Auch mit dem Rückstand im Nacken blieben die Hausherren das aktivere Team und arbeitete weiter an der Wende.

Kapsamer trifft doppelt und dreht das Spiel

Nach dem Seitenwechsel bekam der Aufwand der Heimischen dann auch Zählbares. Raphael Kapsamer sorgte in der 49. Minute für den Ausgleich und brachte den UFC damit rasch zurück in die Partie. In der 78. Minute legte Kapsamer noch einmal nach und stellte auf 2:1, womit die Begegnung endgültig gedreht war. Fischl führte beide Treffer auf ähnliche Weise zurück und sprach von „zwei super Einzelaktionen unseres Flügelspielers“. Genau darin sah er auch die Bestätigung für den gesamten Auftritt seiner Mannschaft. Für ihn war der Sieg verdient: „Wir haben uns sehr viele Torchancen rausgespielt und dadurch verdient gewonnen.

Dominant im Aufbau, aber hinten noch mit Luft nach oben

In der Analyse nach dem Spiel hob Fischl vor allem die Art hervor, wie seine Mannschaft das Spiel mit Ball angelegt hat. „Wir waren im Spielaufbau sehr dominant, hatten sehr viel Ballbesitz“, sagte er. Genau diese Dominanz half Eferding auch dabei, nach dem Rückstand ruhig zu bleiben und weiter an die Wende zu glauben. Den Gegner beschrieb er als gefährlich im Umschalten: Die ASKÖ Ohlsdorf habe nach Ballgewinnen „sofort tief gespielt“ und sei in dieser Phase „sehr gut“ gewesen.

„Wir wollten den Sieg mehr“

Am deutlichsten wurde Patrick Fischl bei der Frage nach dem Unterschied zwischen beiden Mannschaften. „Wir wollten den Sieg mehr. Wir haben von Anfang an und bis zum Schluss an uns geglaubt, dass wir die Partie noch drehen und dass wir die Partie gewinnen wollen“, sagte der Trainer. Diese Haltung zog sich für ihn durch den gesamten Abend und erklärte auch, warum der UFC Eferding den langen Rückstand noch wegsteckte. Besonders zufrieden war Fischl deshalb mit der Reaktion seiner Mannschaft auf den Spielstand. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie trotz des langen Rückstandes immer dran geblieben ist und immer an sich geglaubt hat, dass wir die Tore noch schießen und das Spiel gewinnen“, sagte er. Das Kompliment an sein Team fiel deutlich aus, und mit dem 2:1 untermauerten die Eferdinger diesen Eindruck auch in der Tabelle: Nach zwei Runden stehen vier Punkte zu Buche, am dritten Spieltag soll auf dieser Leistung aufgebaut werden.

Landesliga West: Eferding : Ohlsdorf - 2:1 (0:1)

  • 78
    Raphael Kapsamer 2:1
  • 49
    Raphael Kapsamer 1:1
  • 9
    Lukas Mayr     0:1

 

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