In der Landesliga West hat der SK Schachner Bad Wimsbach 1933 am Samstagnachmittag einen 5:0-Kantersieg gegen den SK UEBEX LED Kammer gefeiert und damit den starken Lauf fortgesetzt. Co-Trainer Gerald Hofer sah einen sehr konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft, die früh ins Spiel fand, zur Pause 2:0 führte und nach dem 3:0 endgültig die Kontrolle hatte. Die Euphorie im Team sei derzeit deutlich zu spüren.

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Bad Wimsbach war von Beginn an da und fand nach Einschätzung von Hofer sofort in die Partie. "Wir haben wieder sehr schnell ins Spiel gefunden, haben unsere Abläufe super gespielt und sind gleich am Anfang mit zwei, drei gefährlichen Chancen vorgekommen", sagte der Co-Trainer nach dem Schlusspfiff. Dass daraus schon in der 10. Minute das 1:0 wurde, passte ins Bild. Oliver Koplarovics brachte die Gastgeber früh auf Kurs, während Kammer im ersten Durchgang laut Hofer "eigentlich eher ungefährlich" blieb. Kurz vor der Pause legte Koplarovics noch einmal nach und stellte auf 2:0. Hofer hob dabei vor allem den Zeitpunkt hervor: "Die Tore waren zum richtigen Zeitpunkt. Das 2:0 war ganz wichtig." So ging Bad Wimsbach mit einer klaren Führung in die Kabine und hatte sich diese nach Ansicht des Betreuerteams bis dahin sauber erarbeitet.
Ganz ohne Reaktion blieb Kammer nach Seitenwechsel aber nicht. Hofer berichtete, dass die Gäste "mit einer Spielumstellung und einem Wechsel" zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas gefährlicher wurden. Mehr als zwei oder drei Halbchancen ließ Bad Wimsbach in dieser Phase jedoch nicht zu. "Die haben wir gut verteidigt", sagte Hofer, der gerade in diesem Abschnitt zufrieden registrierte, dass seine Mannschaft ruhig blieb und anschließend wieder ihr eigenes Spiel aufzog. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 78. Minute, als Maximilian Hochreiter das 3:0 machte. Für Hofer war damit alles entschieden: "Mit dem 3:0 war es klar." Danach sah er seine Mannschaft weiter zulegen, während Kammer nicht mehr entscheidend zurückkam. Der Vorsprung war nun deutlich, und Bad Wimsbach brachte die Partie nicht nur sicher, sondern am Ende auch noch klarer zu Ende.
Dass aus dem 3:0 noch ein 5:0 wurde, lag an einer starken Schlussphase der Gastgeber. In der 90. Minute traf Tarik Ramakic zum 4:0, in der Nachspielzeit legte er noch das 5:0 nach und setzte damit den Schlusspunkt unter einen deutlichen Nachmittag. Für Hofer war der Sieg nicht nur das Ergebnis eines guten Tages, sondern auch Ausdruck des momentanen Laufs. "Der Wille, der Kampfgeist, das Herz und das Vertrauen auf jeden einzelnen Spieler" seien derzeit die große Stärke der Mannschaft, sagte er. Entsprechend selbstbewusst fiel auch seine Einordnung aus: "Wenn jeder seine beste Leistung abruft, sind wir einfach gut und schwer zu schlagen." Dass die Stimmung passt, sei ohnehin zu spüren. "Die Euphorie ist in der Mannschaft drinnen", meinte Hofer, der auch dem Trainer ein Sonderlob aussprach: "Er hat immer das richtige Mittel zur Hand." Dazu kam ein ruhiger Rahmen, denn laut Hofer war Schiedsrichter Wallner "souverän", beide Mannschaften seien fair geblieben. Mit dem klaren Heimsieg hält der SK Bad Wimsbach nach sechs Runden bei 14 Punkten und bleibt ganz vorne dabei.