Spielberichte

SPG Pettenbach/Grünau rettet in der Nachspielzeit 2:2-Remis gegen Peuerbach

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SPG Pettenbach/Grünau
Union Peuerbach

In der Landesliga West hat die SPG Pettenbach/Grünau gegen dieUnion Peuerbach ein 2:2-Unentschieden geholt, das sich für die Gastgeber am Ende fast wie ein kleiner Sieg anfühlte. Neo-Trainer Wilhelm Wahlmüller sprach nach dem späten Ausgleich von einem „lachenden und einem weinenden Auge“, weil seine Mannschaft nach schwierigem Start lange das aktivere Team war, den Punkt aber erst in der Nachspielzeit sicherte.

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Peuerbach erwischt besseren Beginn

Der Abend begann für Pettenbach/Grünau alles andere als leicht. Wahlmüller schilderte, dass Peuerbach „sehr aggressiv, sehr präsent“ in die Partie gekommen sei und seine Mannschaft in den ersten fünfzehn bis zwanzig Minuten erhebliche Probleme gehabt habe. Genau in dieser Phase fiel auch der erste Treffer. Strahinja Macanovic brachte die Gäste in der 16. Minute mit 1:0 in Führung, nachdem Peuerbach laut dem Trainer mit seiner Intensität und Zweikampfstärke von Beginn an Druck gemacht hatte. Wahlmüller sagte offen, dass seine Elf zu Beginn „fast ein bisschen überrascht“ worden sei. Gerade deshalb war der Rückstand für ihn auch eng mit dieser Anfangsphase verbunden. Zugleich betonte er aber, dass seine Mannschaft danach immer besser Zugriff bekam und das Spiel „über weite Strecken in den Griff“ bekam. Bis zur Pause blieb es dennoch beim 0:1, obwohl sich das Kräfteverhältnis nach dem frühen Rückschlag nach und nach verschob.


Nach der Pause am Drücker, dann nächster Rückschlag

Im zweiten Durchgang sah Wahlmüller seine Mannschaft dann klar im Vorteil. „Zweite Halbzeit waren wir dann eigentlich klar überlegen“, sagte der Trainer, und diese Einschätzung zieht sich durch seine gesamte Analyse. Pettenbach/Grünau spielte auf den Ausgleich, hatte nach seiner Darstellung viele Möglichkeiten und blieb immer wieder in Strafraumnähe gefährlich. Belohnt wurde dieser Aufwand in der 71. Minute, als David Alexander Klausriegler das 1:1 erzielte. Für Wahlmüller war das zu diesem Zeitpunkt die logische Folge einer Phase, in der seine Mannschaft viel investierte und das Kommando übernommen hatte. Umso bitterer war aus seiner Sicht, dass Peuerbach in der 85. Minute praktisch mit der einzigen nennenswerten Kontersituation der zweiten Halbzeit noch einmal zuschlug. Eldin Sehic stellte auf 1:2, obwohl bei vielen schon alles auf einen glücklichen Auswärtssieg der Gäste hindeutete. Genau dieser Kontrast zwischen klarer Überlegenheit auf der einen und maximaler Effizienz auf der anderen Seite erklärte für den Trainer auch, warum sich seine Mannschaft trotz einer guten Leistung plötzlich wieder mit leeren Händen konfrontiert sah.

Klausriegler rettet Punkt, Coach Wahlmüller hebt Mentalität hervor

Dass es am Ende dennoch nicht bei einer Heimniederlage blieb, lag an der Reaktion in der Schlussphase. In der 94. Minute war erneut David Klausriegler zur Stelle und erzielte das 2:2. Wahlmüller sprach davon, dass seine Mannschaft den Ausgleich „mehr oder weniger erzwungen“ habe und hob vor allem die Haltung seiner Spieler hervor: „Meine Mannschaft hat eine super Mentalität gezeigt.“ Gerade weil der neuerliche Rückstand spät kam und die Enttäuschung groß sein musste, hatte dieser späte Treffer für ihn besonderes Gewicht. Entsprechend fiel auch sein Fazit aus: „Auf der einen Seite ein lachendes, auf der anderen Seite ein weinendes Auge“, sagte der neue Trainer. Einerseits sei seine Elf nach den ersten 25 Minuten „sehr dominant“ gewesen und habe viele Möglichkeiten gehabt, andererseits sei der Ausgleich in der Nachspielzeit eben auch „ein gewonnener Punkt“ gewesen. Dazu kam seine Kritik an der Chancenverwertung, die aus seiner Sicht „zum wiederholten Male“ nicht ganz den eigenen Vorstellungen entsprach. Auch einige strittige Situationen im Strafraum sprach er an, "Wobei sicher ein Elfer zu geben war, der zu dem Zeitpunkt vermutlich entscheidend gewesen wäre“, sagte Wahlmüller. So blieb unter dem Strich ein Punkt, der der SPG Pettenbach/Grünau nach einem wechselhaften Dienstagabend vor allem wegen der späten Antwort und der gezeigten Moral etwas leichter schmecken dürfte.

Landesliga West: Pettenbach/Grünau : Peuerbach - 2:2 (0:1)

  • 94
    David Alexander Klausriegler 2:2
  • 85
    Eldin Sehic 1:2
  • 71
    David Alexander Klausriegler 1:1
  • 16
    Strahinja Macanovic 0:1