In der Landesliga West hat SK Schachner Bad Wimsbach 1933 das Heimspiel gegen UFC Eferding mit 1:0 gewonnen. Entscheidend war ein früher Treffer von Kevin Prielinger, noch wichtiger aus Sicht von Chefcoach Martin Plasser aber die Art und Weise. „Wir hatten vom Anpfiff weg eine super Intensität“, sagte der Trainer nach einer Partie, in der seine Mannschaft von Beginn an das aktivere Team war und den knappen Vorsprung gut verwaltete.
Plasser machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, wie zufrieden er mit dem Einstieg seiner Mannschaft war. „Wir sind von Anfang an sehr gut in die Partie gekommen und haben gleich in der Anfangsphase zwei, drei gute Chancen vorgefunden“, sagte der Chefcoach. Für ihn war schon in diesen ersten Minuten zu sehen, in welche Richtung das Spiel gehen würde. „Von der Anfangsphase an hat man gleich gemerkt, wir kommen super in die Partie und dass das Spiel in unsere Richtung läuft.“ Dazu passte auch eine Szene, die er aus der Anfangsphase hervorhob: Aus seiner Sicht hätte es ein Foul an Oliver Koplarovics geben müssen, als dieser schon durch gewesen wäre. Große Auswirkungen auf den Spielverlauf hatte diese Situation laut Plasser aber nicht, weil Bad Wimsbach wenig später ohnehin in Führung ging.
In der 9. Minute war es dann so weit: Nach einem Eckball brachte Kevin Prielinger die Gastgeber mit 1:0 in Front. Plasser beschrieb die Führung als logische Folge eines guten Beginns und eines konzentrierten Auftritts. „Wir sind nach einem gut geschossenen Eckball durch einen Kopfballtreffer von Kevin Prielinger in Führung gegangen und haben das danach gut kontrolliert“, sagte er. Dass es zur Pause bei diesem 1:0 blieb, änderte für den Bad-Wimsbacher Trainer nichts am grundsätzlichen Bild. Er sah seine Mannschaft über weite Strecken sehr sauber arbeiten. „Es war einfach die Intensität, die wir an den Tag gelegt haben. Wir hatten immer wieder schnelle Ballgewinne und gute Ballbesitzphasen.“ Gerade diese Mischung aus Aktivität gegen den Ball und Ruhe mit dem Ball war für ihn der Hauptgrund, warum seine Elf die Partie in der Hand behalten konnte.
Plasser führte den Heimsieg aber nicht nur auf die frühe Führung zurück, sondern vor allem auf das gemeinsame Auftreten seiner Mannschaft. „Unsere größte Stärke war sicher unsere Geschlossenheit. Gegen einen auf Konter lauernden Gegner haben wir über 90 Minuten so gut wie keine Chancen zugelassen“, erklärte er. Bad Wimsbach sei „eine kompakte Einheit“ gewesen, und genau das habe „das Mittel zum Sieg“ dargestellt. Auch für den Gegner fand der Trainer klare und respektvolle Worte. Eferding habe „sehr geschickt verteidigt“, sei bewusst tiefer gestanden und habe „individuell und taktisch eine sehr gute Herangehensweise“ gezeigt. Umso mehr wertete Plasser es, dass seine Mannschaft das Spiel dennoch bestimmen konnte. Weil nach der Pause kein weiterer Treffer mehr fiel, blieb es zwar knapp, am Urteil des Trainers änderte das nichts: „Es war ein verdienter Sieg.“ Mit dem 1:0 bleibt Bad Wimsbach nach elf Runden ganz vorne dabei, während Eferding trotz der Niederlage weiter im Vorderfeld der Tabelle steht.