Topmatch am Programm. Die Vietz-Elf
empfängt mit dem Lask/Amateure den Tabellenzweiten der Radio OÖ Liga. „Das
Match gegen die Laskfohlen wird mit Sicherheit wieder ein so rassiges und
schnelles Match, wie das gegen die Rieder Jungprofis. Die sind einfach alle
technisch schon so weit, dass man nur staunen kann“ ist der Sportdirektor der
UVB, Reinhart Köpl noch immer vom Spiel der letzten Runde begeistert. Wenn es
am Freitag heißt Dritter gegen Zweiter, dann ist natürlich auch wieder mit
einem vollen Haus zu rechnen. Über 800 waren es letzte Woche, weniger werden es
wohl auch dieses Mal nicht sein.
Trainer Karl
Vietz steht bis auf Mario Leinberger, der nach seinem Bänderriss wohl die
Herbstsaison abschreiben muss, der gesamte Kader zur Verfügung. Apropos
Trainer. Da ist sich der Sportdirektor ganz sicher, dass die Entscheidung Karl
Vietz als Trainer zur Pesendorfermannschaft zu holen, eine der Besten der
letzten Jahre war. „Erfolg kommt eben nur durch harte Arbeit und Konsequenz.
Für Vietz ist Disziplin eine der wichtigsten Voraussetzungen um erfolgreich zu
sein. Was das betrifft, da ist er beinhart.“
Kein
Problem hätten, so wie auch Neuhofen, die Vöcklamarkter mit dem Meistertitel
und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga. „Natürlich würden wir
in die Regionalliga gehen. Zu was spiele ich denn sonst Fußball. Wir würden
eben mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, in Österreichs
dritthöchster Liga eine gute Figur abzugeben. Und wenn das zu wenig ist, na
dann spielen wir halt wieder in der Radio OÖ Liga“ nimmt Reinhart Köpl das
„Problem“ Meistertitel sehr gelassen.
Ob sich die UVB Vöcklamarkt mit diesem Luxusproblem näher beschäftigen muss, das wird wohl schon der Freitag etwas genauer zeigen, wenn es um 19.00 Uhr am neuen Vöcklamarkter Kunstrasen heißt: Dritter gegen Zweiten oder in Namen ausgedrückt: UVB Vöcklamarkt gegen Lask Linz/Amateure.
von Hubert Huemer