Spielberichte

Derbysieger DSG Union Perg – 3:0-Erfolg gegen SPG Pregarten

Nächstes Derby für die SPG Algenmax Pregarten: Nach der empfindlichen Pleite der Vorwoche gegen die SU St. Martin/M. musste man heute in der LT1 OÖ-Liga die Reise zur formstarken DSG Union HABAU Perg antreten. Schlussendlich gab es auch in diesem Match nichts zu holen für die Lenz-Truppe: Der Favorit aus Perg setzte sich souverän mit 3:0 durch und sicherte somit den starken dritten Zwischenrang ab. Für die Pregartner wird die Situation indes ungemütlicher.

 

Pausenführung für die Perger

Vor über 400 Zuschauern erwischte die SPG den besseren Start und brachte sofort Intensität ins Match. Auf schwierigem Untergrund blieben die ganz großen Chancen auf beiden Seiten zunächst aber aus. In der 18. Minute schlug der Favorit ein erstes Mal an diesem Nachmittag zu und profitierte dabei zweifelsohne von einem unglücklich agierenden Defensivverbund des Kontrahenten. Manuel Mühlbachler wurde schlussendlich von Pregartens Keeper Matej Luksch angeschossen, sodass der Ball den Weg ins Tor fand. Während sich die DSG Union Perg in weiterer Folge schwertat, so richtig zwingend im vordersten Drittel zu werden, klopfte die SPG gleich drei Mal an: Stürmer Christoph Kolm und Kapitän Markus Blutsch ließen alle drei Aktionen aber ungenützt verstreichen.

 

Heimischen schrauben Ergebnis in die Höhe

Die DSG Union Perg erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang. In der 51. Minute fand der eingewechselte Daniel Steinbauer eine Top-Chance vor, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Ab der 75. Minute fand die SPG Pregarten dann wieder besser in den Rhythmus, so richtig präsent konnte man im letzten Drittel aber nicht werden. In der 88. Minute schwächte man sich jedoch selbst, als der kurz zuvor eingewechselte Mittelfeldmann Aaron Makana innerhalb weniger Augenblicke zwei Mal Gelb sah und frühzeitig runter musste. In Überzahl legte die DSG Union Perg noch zwei weitere Treffer nach: Nach starker Einzelaktion schoss Mario Ebenhofer zum 2:0 ein (90.+2). Zwei Minuten später markierte Joker Daniel Sinnmayer nach zielstrebigem Umschaltspiel den 3:0-Endstand.

 

Stimmen zum Spiel:

Jürgen Prandstätter (Trainer DSG Union Perg):

„Der Untergrund war schwierig. Es gab viele hohe Bälle. Schlussendlich war es ein verdienter Sieg – auch in dieser Höhe.“

 

Robert Lenz (Trainer SPG Pregarten):

„Es war ein ausgeglichenes Spiel. So eine Partie geht oft 0:0 aus. So stehen wir wieder mit null Punkten da. Es war eine sehr gute Leistung von meiner Mannschaft. Wir haben wenig zugelassen. Ich bin nicht unzufrieden. Die Durchschlagskraft hat gefehlt. Das ist das Einzige, das man kritisieren kann.“

 

Der Beste: Simon Ströbitzer (ZMF, DSG Union Perg)