Mit zwei Siegen und einem Unentschieden startete die DSG Union HABAU Perg bärenstark in die Rückrunde der LT1 OÖ-Liga. Dabei kassierte man erst einen Gegentreffer. Darüber hinaus verfügt die Prandstätter-Truppe über eine beneidenswerte Heim-Statistik: von neun Partien auf eigener Anlage entschied man nicht weniger als acht für sich. Nun empfing man in der eigenen „Festung“ die UVB Oberbank Vöcklamarkt. Gegen die Elf von Neo-Coach Jürgen Schatas musste man sich letztlich nach einer zerfahrenen Begegnung mit einem 0:0-Remis zufriedengeben.
Vor gut 250 Zuschauern war es insbesondere den Witterungsbedingungen sowie dem holprigen Untergrund geschuldet, dass zu keinem Zeitpunkt dieser Begegnung ein richtiger Spielfluss aufkommen konnte. Viel mehr waren es die altbekannten Grundtugenden, sprich Kampf, Wille und Einsatz, die das Aufeinandertreffen über weite Strecken prägten. Zwar gelang es hier wie da, den einen oder anderen Gefahrenmoment – vor allem nach Standardsituationen oder aus der Distanz – zu kreieren, wirklich zwingend wurde es dabei aber nie. Somit ging es ohne Treffer in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel veränderte sich die Statik dieser Begegnung reichlich wenig, wenngleich die Hausherren zu Beginn des zweiten Durchgangs den etwas frischeren und agileren Eindruck machten. Nichtsdestotrotz hatte man auf beiden Seiten weiterhin enorme Schwierigkeiten, einen gepflegten Spielaufbau samt flüssiger Kombinationen aufzuziehen – ein Umstand, der wie eingangs bereits erwähnt, durch den enorm schwer zu bespielenden Rasen erklärt werden konnte. So plätscherte das Match auch in den zweiten 45 Minuten über weite Strecken ohne die großen Highlights dahin – auch ein Lucky-Punch war den zahlreichen Zuschauern in der Forstenlechner Arena von Perg schließlich nicht vergönnt. Es blieb bei einem 0:0-Unentschieden, welches sich am heutigen Nachmittag angesichts des Spielverlaufs auch keinen Sieger verdient gehabt hätte. Die Gastgeber bleiben damit auch in der vierten Begegnung im Frühjahr ungeschlagen, wenngleich der Vorsprung auf den nächsten Verfolger aus Bad Schallerbach auf einen Zähler schrumpfte.
Jürgen Prandstätter (Trainer DSG Union Perg):
„Es waren ganz schwierige Platzverhältnisse. Beide Mannschaften haben dementsprechend viel mit hohen Bällen agiert. Am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden. Angesichts der widrigen Umstände sind wir damit auch zufrieden.“
Die Besten: Mario Ebenhofer (ZM, DSG Union Perg) bzw. Lukas Würtinger (IV, UVB Vöcklamarkt)