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„Wir sind überglücklich über den Aufstieg“ – Alexander Ibser zieht bei SV Green Campus Garsten positiv Bilanz

SV Green Campus Garsten

Beim LT1 OÖ-Liga-Aufsteiger SV Green Campus Garsten ist die Zwischenbilanz nach einer starken Rückrunde entsprechend positiv ausgefallen. Trainer Alexander Ibser blickt auf zwölf Siege aus 15 Spielen zurück, spricht von einer „sehr erfreulichen“ Saisonhälfte und nennt auch gleich den Grund für die gute Stimmung im Verein: Das Ziel, zumindest Zweiter zu werden, wurde erreicht. Damit hat sich SV Green Campus Garsten den Aufstieg gesichert und geht mit Rückenwind in die neue Aufgabe.

Fußball auf Rasen neben gelber Markierungslinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Zwölf Siege und ein klar erreichtes Ziel

Alexander Ibser musste beim Rückblick nicht lange überlegen. „Der Rückblick fällt sehr erfreulich aus. Wir haben von 15 Spielen zwölf gewonnen, eine sehr starke Rückrunde gespielt und unser Ziel, dass wir mindestens noch Zweiter werden, erreicht. Deshalb sind wir überglücklich über den Aufstieg“, sagt der Trainer. Diese Aussage bringt die vergangenen Monate ziemlich genau auf den Punkt. Es war keine kurze Phase, in der es einmal besonders gut gelaufen ist, sondern eine Rückrunde, in der sich die Mannschaft konstant viele Punkte geholt hat. Dass Ibser bei seiner Bilanz nicht sofort einzelne Namen in den Vordergrund stellt, passt ebenfalls ins Bild. „Ich kann da nur das Kollektiv hervorheben. Wir sind ein super familiärer Verein mit vielen Spielern, die einen extremen Bezug zum Verein haben“, sagt er und macht damit klar, worauf der Erfolg aus seiner Sicht aufgebaut war.

Bewegung im Kader und neue Kräfte im Staff

Ganz ohne Veränderungen geht es bei einem Aufsteiger freilich nicht. Vier Spieler haben den Verein verlassen, dazu wurde an mehreren Stellen nachgebessert. Neu dazu kommen mit Alparslan Baran von Vorwärts Steyr und Tobias Paffeneder von Haidershofen zwei zentrale Mittelfeldspieler. Für die Innenverteidigung wurden Erwin Softic von Wallern und Samuel Balaj von Blau-Weiß Linz Amateure geholt. Schon diese Namen zeigen, dass SV Green Campus Garsten vor allem im Zentrum und in der defensiven Achse nachschärfen will. Auch im Trainerteam gibt es eine neue Aufteilung. Der bisherige Co-Trainer, Thomas Bibermair, übernimmt die Juniors, dafür arbeiten künftig Michael Lageder und Philipp Mayrpeter an Ibsers Seite. Auch die Position des TW-Trainers wurde durch Peter Penzenstadler neu besetzt. Darüber hinaus gab es auch eine Veränderung auf der Position des sportlichen Leiters. Diese Aufgabe wird zukünftig von Reinhold Silbermair ausgeübt.

Das Kollektiv bleibt der wichtigste Trumpf

Wenn Ibser über seine Mannschaft spricht, kommt er schnell wieder auf den gemeinsamen Kern zurück. „Die Spieler haben sich über die letzten Jahre extrem entwickelt, sowohl sportlich als auch menschlich, und sind als fixer Bestandteil für unseren Verein extrem wichtig“, betont er. Das ist keine beiläufige Bemerkung, sondern beschreibt ziemlich genau das Selbstverständnis des Vereins. SV Green Campus Garsten will nicht nur über einzelne Verstärkungen besser werden, sondern weiterhin über Geschlossenheit und einen starken Zusammenhalt funktionieren. Dazu passt auch, dass die personelle Lage derzeit ruhig ist. „Aktuell gibt es keine verletzten oder angeschlagenen Spieler“, sagt Ibser. Gerade in einer Phase, in der sich Kader, Trainerteam und Abläufe für eine neue Liga einspielen müssen, ist das ein wichtiger Punkt. Die Ausgangslage ist damit stabil, ohne dass im Umfeld unnötige Unruhe herrscht.

Respekt für ASK St. Valentin, Fokus auf die neue Aufgabe

Interessant ist auch, welchen Verein Ibser in den vergangenen Monaten besonders stark gesehen hat. In der Landesliga Ost hat ihn vor allem ASK St. Valentin beeindruckt. „Man hat gemerkt, dass das eine sehr souveräne und abgebrühte Mannschaft war, die konstant gepunktet hat und absolut verdient Meister geworden ist“, sagt der Trainer. Diese Einschätzung zeigt, dass er die Liga sehr genau verfolgt und Leistungen auch außerhalb des eigenen Vereins klar einordnet. Für SV Green Campus Garsten ergibt sich damit ein rundes Gesamtbild: eine starke Rückrunde mit zwölf Siegen, ein erreichter Aufstieg, gezielte Neuzugänge und Veränderungen im Staff, dazu ein Kollektiv, das laut Ibser das Herzstück des Vereins bleibt. Genau auf diesem Fundament soll nun auch in der LT1 OÖ-Liga weitergearbeitet werden.