Den vor einigen Wochen begonnenen bärenstarken Lauf bestätigte der ASK Case IH Steyr St. Valentin auch am vergangenen Wochenende, als man den Kontrahenten aus Ostermiething/Tarsdorf mit 3:2 in die Schranken wies – die Niederösterreicher festigten dadurch den beachtlichen fünften Zwischenrang im Klassement der LT1 OÖ-Liga. Am Freitagabend folgte nun gegen die SPG Weißkirchen/Allhaming das vorletzte Pflichtspiel im Jahr 2026. Auch in diesem bewies die Kaltak-Truppe ein weiteres Mal, dass man mittlerweile schlichtweg zu den Top-Mannschaften dieser Spielklasse zu zählen ist, und besiegte die Zebras am Ende klar und deutlich mit 3:0.

Foto: Haslinger
Dabei waren es die Gäste aus Weißkirchen/Allhaming, die in den Anfangsminuten zunächst gefährlicher waren und dementsprechend in der Offensive ihre ersten Duftmarken abgaben. Diese konnte man jedoch zum eigenen Leidwesen nicht in Zählbares ummünzen. Auf der Gegenseite dauerte es hingegen etwas, ehe sich auch der Gastgeber zusehends in diese Begegnung arbeitete und nach rund einer Viertelstunde die ersten Top-Gelegenheiten auf die Führung vorfand. Darunter auch ein Foulelfmeter, dem sich ASK-Angreifer Leon Ilic zwar selbstbewusst annahm, diesen jedoch zu unplatziert trat, um Gäste-Keeper Blaimschein vor eine tatsächliche Bewährungsprobe zu stellen. In weiterer Folge kippte die Begegnung jedoch weiter zusehends zugunsten der Hausherren, die fortan einen regelrechten spielerischen Flow entwickelten und dadurch den Kontrahenten phasenweise ordentliche Probleme bereiteten. Folgerichtig gingen die Heimischen schließlich auch in Führung, als ein ursprünglich als Flanke angedachter Abschluss von Marco Bühringer immer länger wurde und schließlich unhaltbar im Gehäuse der Zebras einschlug. Das Ganze ereignete sich in Minute 45 – ein aus Sicht der Gäste absolut undankbarer Zeitpunkt.
Der erwähnte Dämpfer schien im Lager der Mannen aus Weißkirchen/Allhaming auch über die Pausenansprache hinaus seine Wirkung hinterlassen zu haben. Zwar startete die Elf von Hubert Zauner zunächst noch zweifelsohne engagiert und um einen baldigen Ausgleich bemüht in den zweiten Durchgang, wurde dann allerdings relativ schnell von einer gnadenlosen Offensive des Kontrahenten ausgebremst und damit auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Julian Riedl sorgte nach einer brutal starken Einzelaktion, bei der er gleich mehrere Gegenspieler leichtfüßig stehen ließ, für das 2:0 und damit für eine Art Vorentscheidung (57.). Spätestens sechs Minuten später beendete Yusuf Efendioglu nach Riedl-Assist jegliche Hoffnungen der Gäste auf einen Punktgewinn an diesem Abend und legte aus kurzer Distanz den dritten Treffer erbarmungslos nach. Schließlich ließ sich die Kaltak-Elf die Butter auch nicht mehr vom Brot nehmen, behielt bis am Ende die Kontrolle und fixierte folglich den nächsten vollen Erfolg in schlichtweg souveräner Manier.
Jovica Sormaz (Sportlicher Leiter ASK St. Valentin):
„Es gibt heute eigentlich nichts zum Jammern. Es war ein in allen Belangen richtig starker Auftritt unserer Mannschaft mit einem Sieg, der auch in der Höhe so verdient ist. Ein Pauschallob an die gesamte Mannschaft."
Die Besten: Jochen Josef Pardametz (IV, ASK St. Valentin), Julian Riedl (RMF, ASK St. Valentin)