Spielberichte

SV Friedburg nach Heimsieg gegen Union Gschwandt weiter im Rennen um Winterkrone!

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Mit einem überzeugenden 2:0-Erfolg im Derby gegen die Union Mondsee sprang der SV Lugstein Cabs Friedburg 1960 am vergangenen Wochenende auf den zweiten Platz der LT1 OÖ-Liga. Dementsprechend befindet sich die Öbster-Elf mitten im Kampf um den Herbstmeistertitel. Eben diese Ambitionen galt es nun auch am Freitagabend zu untermauern, als man vor heimischem Publikum die Union Unis Gschwandtempfing. Gesagt, getan: Die Öbster-Truppe lieferte eine alles in allem abgeklärte und gleichsam souveräne Vorstellung ab, siegte letztlich mit 3:1 und befindet sich damit weiter voll im Rennen um die Winterkrone. 

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Foto: Bodenhofer 


Gschwandt läuft früh Rückstand hinterher

Vor 170 Zuschauern legten die Friedburger, die in dieser Saison bisher erst eine Niederlage kassierten, gewohnt selbstbewusst los und gaben dem Kontrahenten gleich einmal unmissverständlich zu verstehen, dass es an diesem Abend voraussichtlich wenig zu holen gibt. So waren keine sieben Minuten verstrichen, als der Gastgeber einen Ballverlust des Gegners eiskalt ausnutzte und durch Leonard Jigalov kurzerhand mit 1:0 in Führung ging. Auch danach blieb die Öbster-Truppe klar tonangebend, ließ das runde Leder geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren und fand immer wieder die richtigen Mittel und Wege, gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. Dementsprechend hatte aber auch der Gast aus Gschwandt, der in der ersten Halbzeit kaum zu konkreten Einschussmöglichkeiten kam, an diesem Abend einen ziemlich schweren Stand. Erst kurz vor der Pause hatte Sasa Petrovic den Ausgleich am Fuß, machte dabei jedoch die Rechnung ohne Friedburgs Keeper Luca-Noel Menges, der jene Chance gekonnt entschärfte. 

Anschlusstreffer der Gäste kommt zu spät

Durchgang zwei begann dann spiegelbildlich zur ersten Halbzeit – mit einem absoluten Kaltstart der Gäste. Erneut waren nur wenige Minuten verstrichen, als Jigalov brandgefährlich vor dem Gehäuse auftauchte und die Kugel unbeeindruckt in den Maschen versenkte – 2:0. Abermals war ein leichtfertiger Abspielfehler im Spielaufbau diesem Treffer vorangegangen. Auch danach ließen die Friedburger noch nicht wirklich locker, spielten ihre offensiven Qualitäten immer wieder gezielt aus und sorgten schließlich nach etwas mehr als einer Stunde durch einen satten Schuss von Ben-Travis Wörndl von der Strafraumgrenze für die Vorentscheidung in dieser Partie. Ein Grund zum Aufgeben war dieser Spielstand für den Gast jedoch keineswegs, blieb man doch bis in die Schlussphase stets darum bemüht, nochmals einen Hauch von Spannung zu erzeugen. Dies gelang den Huemer-Schützlingen schließlich auch in Minute 83, als Nedim Rizvanovic zunächst auf 1:3 verkürzte und man nur wenig später gar die Chance auf einen weiteren Treffer noch vorfand. Weil der Doppelschlag jedoch ausblieb, hievten die Hausherren den Vorsprung dann doch auf unaufgeregte Art und Weise über die Zeit und strahlen somit, zumindest bis zum heutigen Nachmittag, sogar von der Tabellenspitze. 

Stimme zum Spiel 

Ernst Öbster (Trainer SV Friedburg 1960): 

„Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt. Allerdings müssen wir auch selbstkritisch sein, da wir sicherlich schon bessere Leistungen abgeliefert haben. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, aber uns hat an diesem Abend etwas der Nachdruck und die Abgeklärtheit vor dem Tor gefehlt. Alles in allem war es aber eine solide Leistung und der Sieg ist so sicherlich auch verdient.“ 

Die Besten: Predrag Gavric (ZMF, SV Friedburg), Leonard Jigalov (ST, SV Friedburg 1960)