Das Warten hat ein Ende! Die LT1 OÖ-Liga legt wieder los. Am kommenden Wochenende geht die 16. Runde über die Bühne. Vier Spiele steigen am Freitagabend, vier folgen am Samstag. Ligaportal.at liefert vorab einen kompakten Überblick über sämtliche Duelle.
Die SPG Weißkirchen/Allhaming überstand die letzten drei Spiele des Herbstes ungeschlagen. Nun geht man mit einem neuen Trainer die Rückserie. Hubert Zauner, der die OÖ-Liga aus früheren Stationen bestens kennt, trat die Nachfolge von Lukas Huemer an. Auf dem Spielermarkt tat sich indes wenig. Vier der bisherigen fünf Saisonsiege tütete der Tabellenneunte auf heimischem Kunstrasen ein. Zum Auftakt bekommt man es mit dem besser klassierten UFC Ostermiething zu tun. Die Baunauer gewannen die letzten vier Herbstpartien allesamt und überwinterten somit auf dem guten fünften Zwischenrang. In der Transferphase verstärkte man sich namhaft – etwa mit Julian Feiser oder Nikola Stosic. Nur zwei Mannschaften stellen eine bessere Offensive als die Mühllechner-Truppe. In der Auswärtstabelle ist man Dritter.
Die UVB Vöcklamarkt überwinterte auf Rang acht. Eine bessere Zwischenplatzierung verhinderte das dürftige Herbstfinish, als man nur einen Zähler aus vier Runden holte. Die Gesamtbilanz ist ausgeglichen: 15 Spiele, 6 Siege, 3 Remis, 6 Niederlagen. Auf dem Wintertransfermarkt hielt man sich zurück. Die SPG Friedburg/Pöndorf gehörte zu den konstantesten Teams im Herbst. Der Tabellendritte realisierte acht Siege in 15 Runden. Man stellt die beste Offensive der Liga. In der Fremde ist man als einzige Mannschaft noch ungeschlagen. Im Winter holte man einen neuen Torwart: Tobias Jetzinger, ein in der OÖ-Liga erfahrener Keeper, verstärkt fortan den Kader der Friedburger.
Die SPG Edelweiss/Neue Heimat holte nur einen Punkt aus den letzten drei Spielen im Herbst, wodurch man auf Position sieben abrutschte. Nun soll die Formkurve wieder nach oben zeigen. Auf Zwischenrang drei fehlen nur drei Zähler. Lediglich der Spitzenreiter aus Steyr kassierte bislang weniger Gegentreffer. Im Winter verstärkte man sich spektakulär: Steliano Filip, ein ehemaliger rumänischer Nationalspieler, stieß unter anderem zur Truppe. Zum Rückrundenauftakt bekommen es die Linzer mit dem Vizeherbstmeister aus Bad Leonfelden zu tun. Die Mühlviertler überwinterten mit vier Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze. Seit sechs Runden ist man ungeschlagen. Wie die SPG Edelweiss/Neue Heimat kassierte man bislang erst 18 Gegentore. In der Auswärtstabelle ist man ebenfalls Zweiter.
Der SV sedda Bad Schallerbach startet als Tabellensechster ins Frühjahr. Im Herbst präsentierte man sich als absolute Heimmacht: Alle sechs Spiele auf eigener Anlage entschied man für sich. Im Winter holte man Christoph Breinesberger und Denis Brozik. Zudem ist Innenverteidiger Florian Maier nach seinem Kreuzbandriss wieder zurück im Kader. Ins Kräftemessen mit der Union Mondsee wird man als Favorit gehen. Die Plasser-Truppe blieb im Herbst hinter den Erwartungen zurück. Die Hinserie schloss man als Tabellenvierzehnter ab – mit nur drei Siegen aus 15 Runden. Lediglich zwei Teams trafen bislang seltener. Mit Christopher Bachleitner gibt es einen vielversprechenden Winterneuzugang.
Die ASKÖ Oedt 1b hat nach dem Aufstieg keinen einfachen Herbst in der neuen sportlichen Umgebung OÖ-Liga hinter sich. Insbesondere in der zweiten Hälfte der Hinserie schien der Mannschaft etwas die Luft auszugehen. Nach Hinrundenende gab man einen Trainerwechsel bekannt: Michael Windischhofer trat die Nachfolge von Herbert Panholzer an. Unter dem jungen, ambitionierten Coach will man in der Tabelle den Blick wieder nach oben richten. Mit der DSG Union Perg hat man aber gleich einen Brocken vor der Brust. Die Mühlviertler absolvierten eine ganz starke erste Saisonhälfte und belohnten sich hierfür mit Zwischenrang vier. Neun volle Erfolge realisierte man in den bisherigen 15 Runden. In der Fremde gelangen aber erst zwei Siege bei vier Niederlagen.
Der SV Bad Ischl sammelte im Herbst wichtige Punkte und überwinterte somit auf dem akzeptablen zwölften Rang. Die Ausgangsposition ist nun eindeutig besser als in den vergangenen Jahren. Im Winter gab man unter anderem die Verpflichtung von Marko Kracun bekannt. Dem Rückkehrer könnte eine ganz wichtige Rolle im Kampf um den Klassenerhalt zukommen. Drei der bisherigen vier Saisonsiege tütete man auf eigener Anlage ein. Nur die Union Gschwandt kassierte bislang aber mehr Gegentreffer. Für den Tabellenletzten SV Grün-Weiß Micheldorf hat nun jedes Match Endspielcharakter. Im Herbst reichte es nur zu fünf Zählern. Man stellt die harmloseste Offensive der Liga und wartet seit Anfang August 2025 auf einen Dreier im Ligabetrieb. Im Winter präsentierte man mit Qerim Idrizaj einen neuen Trainer. Außerdem tätigte man vielversprechende Spielertransfers.
Die SPG Pregarten überwinterte auf Position 13 mit 13 Punkten. Der 1:0-Erfolg gegen den Tabellenletzten aus Micheldorf im Herbstfinish war elementar wichtig. In den Wochen davor hatte man nicht wirklich für Bewegung auf dem Punktekonto sorgen können. Die Defensive gehört zu den besten der Liga. Im Winter holte man vielversprechende Akteure wie Richard Kandler oder die Kolm-Zwillinge zurück nach Pregarten. Außerdem kam mit Toprak Galitekin ein richtig namhafter Spieler. Im Derby geht es nun gegen die SU St. Martin/M., die nach einem schwachen Saisonstart im Laufe des Herbstes immer mehr Fahrt aufnahm. Seit nunmehr neun Runden ist man ungeschlagen. Die Auswärtsbilanz des Tabellenzehnten ist ausgeglichen: 8 Partien, 2 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen.
Der SK Vorwärts Steyr gilt als Top-Favorit auf den Meistertitel. Der Tabellenführer holte im Herbst starke zwölf Siege in 15 Runden. Lediglich eine Niederlage musste man bislang hinnehmen. Man stellt die mit Abstand beste Defensive der Liga. Auf eigener Anlage ist man als eine von zwei Mannschaften noch ungeschlagen. Die Transferphase verlief in Steyr ruhig. Man vertraut auf eine eingespielte Truppe. Die Union Gschwandt gab nach der Hinserie indes die Rückkehr von Coach Lukas Huemer bekannt. Unter ihm war man im vergangenen Jahr in die OÖ-Liga aufgestiegen. Außerdem veränderte man den Kader an mehreren Positionen. Der Tabellenvorletzte stellt die löchrigste Defensive der Liga. Die bisherigen zwei Saisonsiege realisierte man in der Fremde.