Die 18. Runde der LT1 OÖ-Liga steht an. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Drei Spiele steigen am Freitagabend, weitere fünf folgen am Samstag. Ligaportal.at nimmt vorab die einzelnen Duelle etwas genauer unter die Lupe.
Nachdem die UVB Vöcklamarkt mit dem 7:1-Kantersieg gegen die besser klassierten Friedburger furios ins Frühjahr gestartet war, setzte es zuletzt eine überraschende 0:3-Pleite gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf. Das wahre Leistungspotential des ehemaligen Regionalligisten ist demnach in dieser ersten Phase der Rückserie schwer einzuschätzen. Die Gesamtbilanz ist ausgeglichen: 7 Siege, 3 Remis, 7 Niederlagen. Fünf der bisherigen elf Heimpartien gewann man. Die Serie der SU St. Martin/M. riss zuletzt, als man nach zehn ungeschlagenen Matches gegen den SV Bad Ischl mit 1:2 den Kürzeren zog. Es war die insgesamt fünfte Saisonniederlage. In der Auswärtstabelle ist man guter Fünfter.
Die Weißkirchner sind in der Rückrunde noch ungeschlagen. Dem 3:0-Auftaktsieg gegen den UFC Ostermiething folgte zuletzt ein 1:1 in Friedburg. Die Gesamtbilanz der Zebras ist ausgeglichen: 6 volle Erfolge, 5 Unentschieden, 6 Niederlagen. Fünf der bisherigen neun Heimpartien gewann man. Nun geht es gegen das Team der Stunde aus Micheldorf. Die Kremstaler kamen perfekt aus den Startlöchern im Frühjahr und halten bei zwei Siegen aus zwei Spielen. Somit konnte man das absolute Tabellenende verlassen. In der Rückrunde hat der Ligadino schon jetzt mehr Punkte gesammelt als im gesamten Herbst. Auswärts setzte es aber schon acht Pleiten in neun Begegnungen.
Die SPG Edelweiss/Neue Heimat holte am vergangenen Wochenende den ersten Rückrundensieg, als man die UFC Ostermiething auswärts mit 3:1 in die Knie zwang. Die letzten beiden Matches im Herbst und die erste Frühjahrspartie hatte man verloren. Nun verbesserten sich die Linzer auf Position sechs. Fünf der bisherigen neun Heimspiele entschied man für sich. Bei den Friedburgern ist in der Rückrunde noch etwas Sand im Getriebe. Man wartet noch auf den ersten Dreier im Kalenderjahr 2026. Man stellt aber weiterhin die beste Offensive der Liga. Auswärts verlor man erst einmal. Das ist der beste Wert der Liga.
Für die Pregartner läuft es im Frühjahr noch nicht rund. Man kassierte zwei Pleiten in zwei Partien und musste dabei insgesamt satte sieben Gegentore schlucken. Weil viele Konkurrenten im Abstiegskampf punkten, wird die Situation für die Mühlviertler zusehends unangenehmer. Alle drei bisherigen Saisonsiege realisierte man auf eigener Anlage. Auch für die ASKÖ Oedt 1b setzte es im Frühjahr zwei Pleiten. Man wartet noch auf den ersten Rückrundentreffer. In der Tabelle ist man mittlerweile auf Platz zwölf abgerutscht. So schlecht stand man nur nach Matchtag eins da. Nun soll der Turnaround gelingen, um den direkten Kontrahenten im Zwischenranking auf Distanz zu halten.
Für den SK Vorwärts Steyr setzte es zuletzt im Kracher der Runde gegen die SU Bad Leonfelden die zweite Saisonniederlage. Dadurch schmolz der Vorsprung an der Spitze auf einen Zähler. Man stellt weiterhin die mit Abstand beste Defensive der Liga. Als einzige Mannschaft ist man auf eigener Anlage noch ungeschlagen. Nun geht es gegen den UFC Ostermiething, der nach einem starken Herbstfinish, vier Siege in Serie mitumfassend, einen Fehlstart ins Frühjahr erwischte. Beide Spiele verlor man. Insgesamt kassierte man dabei satte sechs Gegentreffer. Mittlerweile ist man auf Platz sieben abgerutscht. In der Auswärtstabelle ist man Dritter.
Der SV sedda Bad Schallerbach holte zuletzt den ersten vollen Erfolg im Frühjahr, als man die Union Gschwandt auswärts mit 1:0 bog. Durch den insgesamt neunten Saisonsieg kletterte man auf Platz fünf. Die Renner-Elf gilt als heimstark. Sechs der bisherigen sieben Heimmatches entschied man für sich. Nun empfängt man eine Truppe, die nach dem Sieg im Top-Spiel gegen den SK Vorwärts Steyr mit einem brutalen Selbstvertrauen ausgestattet sein wird. Der SU Bad Leonfelden fehlt auf die Tabellenspitze nur noch ein Punkt. Nur der SKV kassierte bislang weniger Gegentreffer. Die Auswärtstabelle führt man an.
Die Union Gschwandt wartet noch auf die ersten Tore und Punkte im Frühjahr. Weil man zwei ganz knappe Niederlagen kassierte und der SV Grün-Weiß Micheldorf das Tempo in diesen Tagen brutal anzieht, ist man seit dem vergangenen Wochenende neuer Tabellenletzter. Man stellt die schwächste Offensive sowie Defensive der Liga. Als einziges Team wartet man noch auf den ersten Heimerfolg. Die Union Mondsee präsentiert sich aktuell unterdessen extrem formstark. Die beiden bisherigen Rückrundenpartien gewann man, ohne ein Gegentor zu kassieren. Es sind die ersten Schritte, um eine ernüchternde Hinserie vergessen zu machen. Sechs von acht Auswärtsmatches verlor man aber.
Der SV Bad Ischl sammelte zuletzt ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg, als man die SU St. Martin/M. auswärts mit 2:1 in die Schranken wies. Davor hatte man vier Mal in Folge verloren. Nur der Tabellenletzte aus Gschwandt kassierte bislang mehr Gegentore. Ein Drittel aller Heimmatches gewann man. Ins Kräftemessen mit der DSG Union Perg wird man als Underdog gehen. Die Mühlviertler befinden sich in einer tollen Verfassung und konnten in den bisherigen beiden Rückrundenpartien den Rasen als Sieger verlassen. Gegentor schluckte man dabei keines. Damit sicherte man den starken dritten Zwischenrang ab.