Die 19. Runde der LT1 OÖ-Liga steht an. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Vier Spiele steigen am Freitagabend, vier folgen am Samstag. Ligaportal.at nimmt vorab die einzelnen Duelle etwas genauer unter die Lupe.
So hatte man sich den Start in die Rückrunde im Lager der Friedburger sicherlich nicht vorgestellt. Die Braunauer warten noch auf den ersten Ligasieg im Kalenderjahr 2026. In den bisherigen drei Spielen reichte es zu zwei Punkten. Man stellt aber weiterhin die beste Offensive der Liga. Kein anderes Team kassierte in der Rückrunde mehr Gegentreffer als die Friedburger. Fünf der bisherigen acht Heimpartien gewann man. Nun geht es gegen den SK Vorwärts Steyr, der zuletzt den Vorsprung an der Spitze wieder auf vier Zähler ausbauen konnte. Mit nur zehn Gegentoren in 18 Matches stellt man die mit Abstand beste Defensive der Liga. Nur die SPG Friedburg/Pöndorf traf bislang öfter.
Die Union Mondsee gehört zu den besten Rückrundenteams. Als eine von drei Mannschaften ist man 2026 noch ungeschlagen. Bislang reichte es zu sieben Punkten in drei Partien. Die Heimbilanz ist ausgeglichen: 9 Spiele, 3 Siege, 3 Remis, 3 Niederlagen. Für die SPG Pregarten läuft es indes gar nicht rund. Im Frühjahr setzte es bislang ausschließlich Pleiten. Der SV Grün-Weiß Micheldorf und die Union Gschwandt, die beiden schlechter klassierten Teams, rücken immer näher. Als einzige Mannschaft der Liga wartet man noch auf den ersten vollen Erfolg in der Fremde. Im Herbst hatte man die Union Mondsee auf eigener Anlage mit 4:0 geschlagen. Es war der höchste Saisonsieg der SPG.
Der UFC Ostermiething kassierte in den ersten drei Rückrundenspielen ausschließlich Pleiten. Im Kalenderjahr 2026 reichte es bislang erst zu einem Treffer. Den Kontakt zu den Top-3 des Rankings hat man mittlerweile verloren. Drei der bisherigen acht Heimpartien entschied man für sich. Nun bekommt man es mit einer Truppe zu tun, die vor Selbstvertrauen strotzen wird. Der SV sedda Bad Schallerbach zwang zuletzt den formstarken Tabellenzweiten aus Bad Leonfelden in die Knie. Die jüngsten beiden Matches gewann man, ohne ein Gegentor zu kassieren. Dadurch verbesserte man sich auf Rang vier. Die Hälfte aller Auswärtsspiele verlor man aber.
Nach zwei brutal wichtigen Siegen zum Start der Rückrunde fand die kleine Serie des einstigen Tabellenletzten SV Grün-Weiß Micheldorf zuletzt ein jähes Ende, als man in Weißkirchen mit 0:4 den Kürzeren zog. Weil der Konkurrent aus Gschwandt punktete, beträgt der Vorsprung auf das absolute Tabellenende nur noch einen Zähler. Von den insgesamt 18 Matches verlor der Ligadino 13. Das ist der schlechteste Wert der Liga. Kein anderes Team traf seltener. Die SPG Edelweiss/Neue Heimat ist seit zwei Runden ungeschlagen und holte gegen starke Konkurrenz wie den UFC Ostermiething und die SPG Friedburg/Pöndorf gute vier Zähler. Die Hälfte aller bisherigen Partien entschied man für sich. Die Auswärtsbilanz ist ausgeglichen: 8 Spiele, 4 Siege, 4 Niederlagen.
Nach dem so mitreißenden Sieg gegen den Tabellenführer SK Vorwärts Steyr konnte der Zweite des Rankings aus Bad Leonfelden zuletzt das Niveau nicht hochhalten und zog in Bad Schallerbach mit 0:2 den Kürzeren. Dadurch wuchs der Rückstand auf die Tabellenspitze wieder auf vier Zähler an. Die Mühlviertler gelten als Heimmacht: Sechs der bisherigen sieben Spiele auf heimischem Rasen gewann man. Die Union Gschwandt startete mit zwei knappen Niederlagen ins Frühjahr. Zuletzt reichte es aber für einen Punkt beim 1:1 gegen die Union Mondsee. Dadurch rückte man bis auf einen Zähler an den Tabellenvorletzten aus Micheldorf heran. Man stellt weiterhin die löchrigste Defensive der Liga. Die beiden bisherigen Saisonsiege holte man in der Fremde.
Durch zu viele Remis tritt die SU St. Martin/M. gewissermaßen auf der Stelle. In den bisherigen 18 Runden teilte man schon acht Mal die Punkte mit dem jeweiligen Konkurrenten – so auch zuletzt, als man 2:2 in Vöcklamarkt spielte. Ansonsten hält man bei fünf Siegen und fünf Niederlagen. Nur zwei Mannschaften trafen bislang öfter. Der Punkteschnitt in der Fremde ist besser als jener auf eigener Anlage. Nun geht es gegen das aktuell beste Rückrundenteam. Die Weißkirchner sind als eine von drei Mannschaften im Frühjahr noch ungeschlagen. Bislang holte man gute sieben Zähler aus drei Spielen. Seit insgesamt sechs Runden konnten die Zebras nicht mehr bezwungen werden.
Die DSG Union Perg ist starker Tabellendritter. Seit sechs Runden ist man ungeschlagen. In diesem Zeitraum holte man starke 14 Zähler. Im Frühjahr kassierte man erst einen Gegentreffer. Außerdem gilt man als Heimmacht. Acht der bisherigen neun Matches auf eigenem Rasen gewann man. Nun empfängt man die UVB Vöcklamarkt, die nach dem furiosen Rückrundenstart (7:1 gegen die SPG Friedburg/Pöndorf) überraschend in Micheldorf verlor und gegen die SU St. Martin/M. 2:2 spielte. Die Gesamtbilanz ist ausgeglichen: 18 Partien, 7 Siege, 4 Remis, 7 Niederlagen. Auswärts reichte es bislang zu sieben Punkten in sechs Spielen. Im Herbst hatte man gegen die Perger mit 0:1 den Kürzeren gezogen.
Nach einer schwierigen Phase meldete sich die ASKÖ Oedt 1b zuletzt wieder zurück, als man die SPG Pregarten mit 2:1 in die Schranken wies. Es war der erste volle Erfolg unter Neo-Trainer Michael Windischhofer. Durch den insgesamt sechsten Saisonsieg kletterte man auf Position elf. Ein Drittel aller Heimmatches gewann man. Nach der Pleite zum Rückrundenauftakt gegen den damaligen Tabellenletzten aus Micheldorf ließ der SV Bad Ischl zuletzt mit einem 2:1-Auswärtssieg in St. Martin/M. und einem 1:1 gegen die DSG Union Perg aufhorchen. Es sind ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Nur der Tabellenletzte aus Gschwandt kassierte bislang mehr Gegentore. Auswärts setzte es fünf Pleiten in acht Spielen.