Die 21. Runde der LT1 OÖ-Liga steht an. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Sechs Spiele steigen am Freitagabend, zwei folgen am Samstag. Ligaportal.at nimmt die einzelnen Duelle vorab etwas genauer unter die Lupe.
Für die SPG Friedburg/Pöndorf läuft es im Frühjahr so gar nicht. Nach dem guten Herbst wartet man noch auf den ersten Dreier in der Rückserie. Bislang reichte es zu zwei Zählern. Keine andere Mannschaft kassierte mehr Gegentreffer im Kalenderjahr 2026. Gemeinsam mit dem Tabellenführer aus Steyr stellt man aber die beste Offensive der Liga. Die Union Gschwandt ist indes im Aufwind. Aus den jüngsten drei Spielen holte man vier Punkte. Damit gab man die rote Laterne wieder ab. Der Tabellenvorletzte stellt aber weiterhin die löchrigste Defensive der Liga. Auswärts reichte es bislang zu acht Punkten in zehn Auftritten.
Die Formkurve der Union Mondsee zeigt nach unten. Nach den zwei wichtigen Siegen zum Frühjahrsstart spielte man zwei Mal Remis gegen schwächer klassierte Teams. Zuletzt kassierte man die erste Rückrundenpleite gegen die SU Bad Leonfelden. Die Heimbilanz ist ausgeglichen: 10 Partien, 3 Siege, 4 Unentschieden, 3 Niederlagen. Nun geht es gegen den Tabellennachbarn SV Bad Ischl, der am vergangenen Matchtag den zweiten Rückrundensieg holte (3:1 gegen die SPG Pregarten). Auswärts tut sich die Zebau-Elf etwas schwerer als auf eigener Anlage. Vier der insgesamt sechs Saisonsiege realisierte man zuhause. Im Herbst hatte man gegen die Union Mondsee mit 0:1 den Kürzeren gezogen.
Als eine von drei Mannschaften wartet die SPG Pregarten noch auf den ersten Dreier im Frühjahr. Bislang setzte es vier Rückrundenpleiten. Der Vorsprung auf das absolute Tabellenende beträgt nur noch zwei Zähler. Alle drei Saisonsiege holte man auf eigener Anlage. Die Gesamtbilanz der UVB Vöcklamarkt ist ausglichen: 20 Spiele, 7 volle Erfolge, 6 Unentschieden, 7 Niederlagen. Zuletzt spielte man drei Mal in Folge Remis. Auswärts reichte es bislang zu zwei Siegen in sieben Matches. Im Herbst hatte man mit den Pregartnern beim 1:1 die Punkte geteilt. Nun will man den ersten Sieg seit dem fulminanten 7:1 beim Rückrundenauftakt gegen die SPG Friedburg/Pöndorf holen.
Der SV Grün-Weiß Micheldorf zeigte zuletzt eine ansprechende Leistung, zog aber auswärts gegen den Spitzenreiter aus Steyr den Kürzeren (0:2). Nach der 14. Saisonniederlage rutschte man wieder ans absolute Tabellenende ab. Man stellt die harmloseste Offensive der Liga. Neun der insgesamt zwölf Punkte holte man zuhause. Nun geht es gegen das Team der Stunde in der OÖ-Liga. Der SV sedda Bad Schallerbach ist brutal formstark. Der neue Tabellendritte siegte zuletzt vier Mal am Stück und kassierte dabei keinen einzigen Gegentreffer. Nur der SK Vorwärts Steyr stellt eine noch bessere Defensive. Die Rückrundentabelle führt die sedda-Elf an.
Die DSG Union Perg ist seit insgesamt acht Runden ungeschlagen. Zuletzt spielte man drei Mal in Serie Remis. Nur der SK Vorwärts Steyr kassierte insgesamt weniger Gegentreffer. Die Perger sind eine Heimmacht: Acht von zehn Heimpartien gewann man. Die SPG Edelweiss/Neue Heimat wartet seit drei Matches auf einen vollen Erfolg. In diesem Zeitraum holte man zwei Punkte. Die Auswärtsbilanz der Linzer ist ausgeglichen: 9 Spiele, 4, Siege, 1 Remis, 4 Niederlagen. Mit einem Dreier will man nun bis auf drei Zähler an den direkten Kontrahenten im Klassement heranrücken. Im Herbst hatte man die Perger mit 3:0 in die Schranken gewiesen.
Beim UFC Ostermiething ist komplett der Wurm drinnen. Nachdem man die letzten vier Spiele des Herbstes gewonnen hatte, setzte es in den bisherigen fünf Rückrundenmatches ausschließlich Pleiten. In der gesamten Hinserie hatte man nur vier Niederlagen kassiert Die Heimbilanz ist ausgeglichen: 9 Partien, 3 Siege, 3 Remis, 3 Niederlagen. Die SU Bad Leonfelden gewann zuletzt zwei Mal am Stück und bleibt weiterhin vier Zähler hinter dem Spitzenreiter SK Vorwärts Steyr. In der Auswärtstabelle ist man ebenfalls Zweiter – mit durchschnittlich zwei Punkten pro Auswärtspartie. Im Herbst hatte man gegen den UFC Ostermiething mit 0:2 den Kürzeren gezogen.
Die SU St. Martin/M. holte zuletzt einen 1:0-Auswärtserfolg gegen die SPG Edelweiss/Neue Heimat. Die Gesamtbilanz ist ausgeglichen: 20 Spiele, 6 Siege, 8 Remis, 6 Niederlagen. Nur die SPG Friedburg/Pöndorf und der SK Vorwärts Steyr schossen bislang mehr Tore. Auswärts punktet man aber konstanter als auf eigener Anlage. Der SK Vorwärts Steyr ist weiterhin das Maß aller Dinge in der OÖ-Liga. Von den vergangenen sieben Spielen gewann der Spitzenreiter sechs. Kein anderes Team traf öfter, kein Konkurrent kassierte weniger Gegentore. Auch die Auswärtstabelle führt man an. Seit Spieltag sechs ist man durchgehend Tabellenführer. Im Herbst hatte man die SU St. Martin/M. mit 4:1 bezwungen.
Die ASKÖ Oedt 1b ist seit drei Runden ungeschlagen. In diesem Zeitraum holte man starke sieben Zähler. Insgesamt hält der Tabellenelfte bei sieben Saisonsiegen. Vier von zehn Heimspielen entschied man für sich. Fünf Mal zog man bislang auf eigener Anlage den Kürzeren. Als eine von zwei Mannschaften ist die SPG Weißkirchen/Allhaming in der Rückrunde noch ungeschlagen. Kein anderes Team präsentierte sich zudem im Kalenderjahr 2026 treffsicherer. Seit insgesamt acht Runden konnte man nicht mehr bezwungen werden. Auswärts reichte es bislang aber erst zu zwei vollen Erfolgen. Im Herbst hatte man die ASKÖ Oedt 1b mit 4:1 geschlagen.