Nach dem sportlichen Absturz aus dem Profifußball arbeitet der SK Austria Klagenfurt mit Hochdruck an der Neuausrichtung des Vereins. Die Kärntner werden in der Saison 2026/27 in der neu geschaffenen Regionalliga Süd antreten und wollen den Weg zurück nach oben mit einer klaren Philosophie angehen. Ein wichtiger Baustein dieser Strategie bleibt Matthias Dollinger jun., der seinen Vertrag bei den Violetten um weitere zwei Jahre verlängert hat.

Der Offensivspieler stammt aus dem eigenen Nachwuchs und gilt als eines der Gesichter jener Generation, auf die die Austria künftig verstärkt bauen möchte. Nach Jahren in der Bundesliga und der 2. Liga setzt der Verein nun bewusst auf eine nachhaltige Entwicklung mit Spielern aus den eigenen Reihen.
Für die Verantwortlichen ist die Verlängerung ein wichtiges Signal. Der Verein möchte auch in Zukunft jungen Akteuren aus dem eigenen Umfeld eine zentrale Rolle einräumen und damit eine neue Identität aufbauen.
„Wir sind sehr froh, dass Matthias Dollinger jun. den Weg mit uns weitergeht. Er ist einer der ersten Spieler aus unseren eigenen Reihen, mit denen wir verlängert haben. Das ist ein wichtiges Zeichen. Wir wollen diesen Weg konsequent fortsetzen und auch in Zukunft auf Spieler setzen, die aus unserem Umfeld kommen und sich mit der Austria identifizieren“, betont Geschäftsführer Zeljko Karajica.
Auch für Dollinger selbst stand die Entscheidung offenbar früh fest. Obwohl die Austria künftig nur noch drittklassig antreten wird, sieht der Spieler seine Zukunft weiterhin bei seinem Heimatverein.
„Für mich ist es ein absolut tolles Gefühl, bei meinem Heimatverein zu verlängern. Auch wenn es in die Regionalliga geht, war für mich trotzdem klar: Hier möchte ich weitermachen und vor allem den Schritt mit der Austria zurück in den Profifußball schaffen“, erklärt der Offensivakteur.
Mit der Vertragsverlängerung von Dollinger unterstreicht die Austria einmal mehr den eingeschlagenen Kurs. Nach turbulenten Jahren im Profifußball und dem nun folgenden Neustart in der Regionalliga Süd soll der Wiederaufbau vor allem auf Identifikation, Kontinuität und junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gestützt werden.
Die Verlängerung des Eigengewächses ist damit nicht nur eine Personalentscheidung, sondern auch ein weiteres Zeichen dafür, wie sich der Traditionsverein die sportliche Zukunft vorstellt. Der Weg zurück in den Profifußball soll langfristig und mit einer klaren Vereinsphilosophie gelingen.
Bericht Florian Kober