SV Wienerberg musste sich am vergangenen Wochenende dem Regionalligisten Horn geschlagen geben. Trainer Peter Weingartmann sah gegenüber der Vorwoche dennoch eine klare Steigerung seiner Mannschaft – und gleichzeitig erneut den Qualitätsunterschied zur dritten Spielklasse.

Wienerberg konnte gegen Horn zwar keinen Torerfolg verbuchen, Trainer Peter Weingartmann sah in der Leistung seiner Mannschaft dennoch Fortschritte. Vor allem im Vergleich zum Auftritt gegen Machfeld eine Woche zuvor habe sich sein Team von Beginn an besser im Spiel präsentiert.
„Wir waren gegen Horn von Beginn an besser im Spiel als letzte Woche gegen Machfeld“, blickte Weingartmann auf die Partie zurück. Vor allem defensiv habe Wienerberg in der ersten Halbzeit eine starke Leistung gezeigt. „Wir haben sie in der ersten Halbzeit sehr, sehr gut verteidigt und konnten auch Offensivaktionen verbuchen“, so der Trainer.
Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Wienerberg zunächst eine gute Phase. „In der zweiten Halbzeit sind wir richtig stark rausgekommen, die ersten paar Minuten haben uns gehört“, analysierte Weingartmann.
Mit Fortdauer der Partie setzte sich allerdings die individuelle Qualität der Horner durch. Für den Wienerberg-Coach war genau dieser Punkt ein entscheidender Faktor: „Man hat dann schon die individuelle Klasse von Horn gesehen.“
Besonders bitter aus Sicht der Wienerberger war der Zeitpunkt der weiteren Gegentore. Als die Mannschaft darüber nachdachte, offensiver aufzutreten und damit mehr Risiko zu nehmen, schlug Horn erneut zu. „Genau in der Phase, wo wir überlegt haben, offensiver zu spielen, haben wir dann das zweite und im Endeffekt auch das dritte Tor bekommen“, erklärte Weingartmann.
Damit blieb Wienerberg auch in dieser Partie ohne eigenen Treffer. Für den Trainer ist die Begegnung gleichzeitig ein weiterer Vorgeschmack darauf, was seine Mannschaft in der Regionalliga erwartet.
„Wir haben jetzt schon gesehen, wie stark die Regionalliga ist“, betonte Weingartmann. Dass die Aufgabe schwierig werden würde, sei allerdings keine Überraschung. „Das haben wir vorher schon gewusst – es wird natürlich ein sehr, sehr schwieriges Jahr für uns.“
Die Partie gegen Horn lieferte damit trotz der Niederlage einige positive Ansätze für Wienerberg. Gleichzeitig zeigte sich erneut, wie wenig Fehler man sich gegen die individuell stärker besetzten Mannschaften der Regionalliga erlauben kann.
Foto: Keine Kennung