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Leobendorf dominiert, Gindl und Aluminium retten Horn einen Punkt

SV Leobendorf
SV Horn

Der SV Leobendorf bleibt auch nach der dritten Runde der Regionalliga Ost ungeschlagen. Gegen den SV Horn, dessen Durchschnittsalter nur 21,5 Jahre betrug, mussten sich die Niederösterreicher trotz einer über weite Strecken überzeugenden Vorstellung allerdings mit einem 0:0 begnügen. Die Hausherren hatten die Partie weitgehend unter Kontrolle, ließen defensiv praktisch nichts zu und kamen selbst zu mehreren guten Möglichkeiten. Zweimal rettete Aluminium für Horn, zudem erwischte Gäste-Torhüter Mathias Gindl einen starken Abend.

Fußball hängt im grünen Tornetz

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Leobendorf startet druckvoll

Die Gastgeber erwischten einen ausgezeichneten Start und übernahmen von Beginn an das Kommando. Leobendorf agierte präsent, setzte Horn früh unter Druck und hätte sich bereits in der Anfangsphase für den hohen Aufwand belohnen können.

Die erste große Möglichkeit ließ nicht lange auf sich warten. Felix Orgolitsch tauchte alleine vor Mathias Gindl auf, fand im Horner Schlussmann allerdings seinen Meister. Wenig später fehlten nur Zentimeter zur Führung: Sommerneuzugang Miroslav Beljan setzte einen Freistoß an die Stange.

Leobendorf hatte damit bereits früh zwei ausgezeichnete Gelegenheiten, während von den Gästen offensiv kaum etwas zu sehen war. Die Hausherren standen defensiv äußerst kompakt, unterbanden die Horner Angriffsbemühungen frühzeitig und ließen den Waldviertlern kaum Räume.

Nach der starken Anfangsphase verlor die Begegnung allerdings etwas an Tempo. Leobendorf behielt zwar die Kontrolle, konnte seine Überlegenheit vor der Pause aber nicht mehr in ähnlich zwingende Möglichkeiten ummünzen. Horn wiederum fand offensiv weiterhin kaum Mittel gegen die gut organisierte Defensive der Gastgeber. So ging es trotz der Leobendorfer Vorteile torlos in die Kabinen.

Leobendorf erhöht nach der Pause den Druck

Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren noch einmal zu. Leobendorf spielte zielstrebiger nach vorne und versuchte verstärkt, die kompakte Horner Defensive auseinanderzuziehen. Die Gäste mussten nun deutlich mehr Defensivarbeit verrichten, hielten dem zunehmenden Druck aber stand.

Wenn Leobendorf den Weg zum Abschluss fand, war spätestens bei Gindl Endstation. Der Horner Schlussmann erwischte einen starken Tag und verhinderte mit mehreren Paraden die Führung der Gastgeber. In anderen Situationen fehlte Leobendorf wiederum die letzte Präzision, um die guten Ansätze im letzten Drittel konsequent zu Ende zu spielen.

Und auch das Aluminium blieb den Hausherren an diesem Abend nicht wohlgesonnen. Zum zweiten Mal landete ein Leobendorfer Abschluss an der Stange. Der längst mögliche Führungstreffer wollte schlicht nicht fallen.

Defensive lässt Horn praktisch nicht zur Entfaltung kommen

Während sich Leobendorf an der eigenen Chancenverwertung die Zähne ausbiss, gab es an der Arbeit gegen den Ball kaum etwas auszusetzen. Die Defensive präsentierte sich über die gesamte Spielzeit äußerst stabil und ließ Horn praktisch keine nennenswerte Möglichkeit.

Damit bestätigten die Leobendorfer auch jene defensive Qualität, die bereits beim 1:0-Auswärtserfolg gegen den FC Marchfeld Donauauen eine Woche zuvor ausschlaggebend gewesen war. Gegen einen ambitionierten Gegner aus Horn stand erneut die Null – diesmal fehlte auf der anderen Seite allerdings der entscheidende Treffer.

So blieb es trotz der Leobendorfer Vorteile beim 0:0. Für die Gastgeber war es damit ein Unentschieden, das sich aufgrund des Spielverlaufs eher nach zwei verlorenen Punkten anfühlen dürfte.

Stimme zum Spiel:

Patrik Batoha (Sektionsleiter SV Leobendorf):

„Für mich war das heute das bessere 0:0 als das 1:1 gegen Parndorf zum Saisonauftakt. Wir hatten die Partie über weite Strecken im Griff und haben über 90 Minuten keine wirkliche Torchance des Gegners zugelassen. Defensiv war das erneut eine sehr starke Leistung, wir stehen momentan wirklich gut und kompakt. Auch nach vorne haben wir uns genügend Möglichkeiten erarbeitet, sind aber entweder am sehr starken Horner Torhüter oder an unserer eigenen Ungenauigkeit im Abschluss gescheitert. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir noch einmal zugelegt, am Ende wollte der entscheidende Treffer aber einfach nicht fallen. Mit der Leistung können wir absolut zufrieden sein, mit dem Ergebnis natürlich weniger. Bis auf die fehlende Konsequenz im letzten Drittel kann man der Mannschaft eigentlich kaum etwas vorwerfen.“