Selbstbewusste Töne nach dem souveränen Auftritt der Sportunion Neukirchen/V.-Puchkirchen gegen Union VTA Rottenbach in der 1. Klasse Mitte-West: Trainer Alexander Steiner schildert eine Vorstellung, in der seine Mannschaft von Beginn an die Kontrolle übernahm, geduldig blieb und mit wachsender Überzeugung agierte. Das Fazit: klare Dominanz, viel Ballbesitz, kompletter Zugriff – und ein spürbarer Schritt nach vorn in Auftreten und Mentalität.

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Steiner ordnet den Auftritt als über weite Strecken bestimmend ein: Neukirchen/V.-Puchkirchen dominierte von Beginn an, während Rottenbach extrem tief stand – im Prinzip ein 5-4-1 – und Räume konsequent verdichtete. Trotz Chancenplus blieb es zur Pause beim 0:0, aus Trainersicht zu wenig. Nach Wiederbeginn fiel der entscheidende Bannbrecher: In der 51. Minute traf Maximilian Dißlbacher-Fink zum 1:0. Der Treffer gab spürbar Sicherheit, ehe Dominik Schachner in der 74. und 81. Minute seinen Doppelpack schnürte und auf 3:0 stellte. Konsequenz und Geduld gegen die kompakte Defensive wurden damit verdient belohnt.
Inhaltlich beschreibt Steiner eine Partie mit klarer Spielkontrolle: Seine Elf hatte deutlich mehr Ballbesitz, Rottenbach konzentrierte sich vor allem auf das Verteidigen und suchte Entlastung über lange Bälle. Zwingende Möglichkeiten der Gäste blieben aus, während Neukirchen/V.-Puchkirchen sich zahlreiche Chancen erspielte. Mit größerer Effizienz hätte der Sieg sogar höher ausfallen können – entscheidend war jedoch, nach dem 1:0 fokussiert zu bleiben, weiter Chancen zu kreieren und das Spiel konsequent zum 3:0 auszuspielen.
Mit der Umsetzung seiner Vorgaben zeigte sich Steiner sehr zufrieden: Die Mannschaft war gut vorbereitet, zog den Plan diszipliniert durch und blieb über 90 Minuten stabil. Die Partie verlief fair, ohne strittige Szenen. Individuell hob der Coach Maximilian Dißlbacher-Fink hervor, der nicht nur den wichtigen Führungstreffer erzielte, sondern insgesamt eine starke Leistung bot.
Der Blick nach vorn ist positiv: Neukirchen/V.-Puchkirchen sieht sich „auf einem sehr guten Weg“ und will die gute Stimmung in die nächsten Spiele mitnehmen.