Im Duell zwischen Union Pizza & Baguette Haag/Hausruck und ASKÖ Oberbank Ampflwang in der 1. Klasse Mitte-West ordnete Peter Haider den Nachmittag als kampfbetont ein. Er sah leichte Vorteile im Ballbesitz beim Gastgeber, während Standards keine Rolle spielten. Prägend aus Ampflwanger Sicht: ein früher Rückstand nach Eigenfehler, der Ausgleich vor der Pause und eine zweite Hälfte mit Platzverweis – sowie ein gegnerischer Angreifer, der nach Wiederbeginn das Geschehen dominierte.

Image by Lutz Peter from Pixabay
Haider blickte zunächst auf eine intensive Anfangsphase: Nach einem Fehler in der eigenen Hintermannschaft lagen die Gäste bereits in der 9. Minute mit 0:1 zurück – Emir Muminovic bestrafte den Patzer eiskalt. Ampflwang hielt jedoch gut dagegen; das Duell blieb über weite Strecken körperlich und umkämpft, ohne dass ruhende Bälle für entscheidende Gefahr sorgten. Zum Ende der ersten Halbzeit bekam Ampflwang mehr Zugriff – Roland Béres stellte in der 34. Minute auf 1:1, mit diesem Spielstand ging es in die Pause. „Ich denke, dass die Union Haag ein bisschen mehr Ballbesitz hatte als wir“, so Haider.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel kippte die Dynamik: Muminovic traf in der 51. Minute zum 1:2, kurz darauf folgte der Knackpunkt der Partie. Paul Hemetsberger sah nach 53 Minuten Rot – „aus meiner Sicht war der Ausschluss hart“. Nur zwei Minuten später erhöhte Haags Torjäger Emir Muminovic in der 55. Minute auf 1:3. Der Druck der Hausherren blieb hoch; in der 64. Minute schraubte Tobias Scheucher das Ergebnis auf 1:4. Spät setzte der Heimangriff noch einen Schlusspunkt – in der 79. Minute stellte Muminovic mit seinem vierten Treffer auf 1:5. Ampflwang musste die gesamte Schlussphase in Unterzahl bestreiten.
Für die Einordnung des Geschehens hob Haider den auffälligsten Akteur der Gastgeber hervor: „In der zweiten Halbzeit haben wir Emir Muminovic nicht mehr in den Griff bekommen.“ Der Angreifer traf in der 9., 51., 55. und 79. Minute und schnürte damit einen Viererpack – inklusive Hattrick in Halbzeit zwei. Zugleich verwies Haider auf die eigene Ausgangslage und personelle Engpässe: „Bei uns waren zwei Spieler gesperrt – der Spielertrainer und unser Stürmer. Dadurch haben wir Qualitätsverlust gehabt. Das ist beim nächsten Spiel wieder besser, weil beide dann wieder spielberechtigt sind.“