In der 1. Klasse Mitte-West hat SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 eine Saison hinter sich, die mit viel Anlauf begann und am Ende beinahe noch in den Top drei geendet hätte. Trainer Levente Kresz blickt nach Rang vier mit 43 Punkten grundsätzlich zufrieden zurück. Vor allem die Entwicklung innerhalb der Mannschaft ist für ihn der entscheidende Punkt: „Wir sind Spiel für Spiel besser geworden.“

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Dass es im Herbst zunächst nicht rund lief, führt Kresz vor allem auf die personellen Veränderungen nach dem Sommer zurück. „Wir haben die Meisterschaft im Herbst sehr schlecht angefangen, weil wir viele Wechsel gehabt haben. Einige Spieler sind gegangen, einige sind gekommen, und die Mannschaft hat Zeit gebraucht, bis sie eingespielt war“, sagt der Trainer. Für ihn war genau das der Knackpunkt in den ersten Wochen. Pichl musste sich erst finden, ehe die Abläufe besser wurden und auch die ersten Punkte kamen. Danach sei die Entwicklung aber klar sichtbar gewesen. Kresz spricht von sehr guten Leistungen gegen Teams aus der Spitzengruppe und betont, dass seine Mannschaft gerade in dieser Phase gezeigt habe, welches Potenzial in ihr steckt.
Aus einem schwierigen Beginn wurde damit Schritt für Schritt eine Saison, mit der man am Ende durchaus leben konnte. Kresz beschreibt den weiteren Verlauf klar: „Dann haben die ersten Punkte gefunkt, und wir waren Spiel für Spiel besser.“ Diese Linie zog sich für ihn bis in die Winterpause. Dort nahm sich der Verein in einer intensiven Vorbereitung noch einmal einiges vor. „Wir haben uns vorgenommen, das Unmögliche zu probieren und unter die Top drei zu kommen“, sagt Kresz. Ganz gereicht hat es am Ende zwar nicht, weil SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 die Saison auf Rang vier abschloss, doch der Trainer ordnet das nüchtern ein. „Unser Ziel haben wir fast erreicht“, hält er fest. Zugleich macht er klar, dass er mit der Mannschaft insgesamt zufrieden ist: „Mit der Mannschaft und mit den Leistungen von fast allen bin ich zufrieden.“
Auch im Kader gibt es nur überschaubare Veränderungen. Simon Korntner, der laut Kresz sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Sechs einsetzbar war, wird den Verein verlassen. Neu dazu kommt mit Toni Bujak ein Offensivspieler, von dem sich der Trainer einiges verspricht. Im Trainerteam und auf Funktionärsebene bleibt dagegen alles beim Alten, auch das ist für die Planung der nächsten Monate ein wichtiger Punkt. Dazu kommen zwar einige angeschlagene Spieler, doch Kresz geht davon aus, dass sie zum Meisterschaftsbeginn wieder fit sein werden. Einen einzelnen Spieler aus der eigenen Mannschaft will er bewusst nicht hervorheben. „Ich möchte keine Spieler herausheben. Jeder hat seine Stärke“, sagt er. Den Blick auf die kommende Saison richtet er dennoch schon klar nach vorne. TSV Frankenburg und Neukirchen/V.-Puchkirchen haben ihn beeindruckt, dazu nennt er Mannschaften wie SV Schlüßlberg, SV Kallham und Union Rottenbach als starke Gegner. Seine Erwartung ist deutlich: „Ich erwarte mir wieder eine sehr ausgeglichene Meisterschaft.“