Spielberichte

Joachim Taferner (Trainer ASKÖ Luftenberg): „Ein sehr souveräner Auftritt“

ASKÖ Luftenberg
Eferding/Fraham

In der 21. Runde der 1. Klasse Mitte empfing der ASKÖ Luftenberg den ASKÖ Sparkasse Eferding/Fraham – und feierte einen klaren 7:1-Heimsieg (Halbzeit 3:0). Nach zähem Beginn drehte Luftenberg rechtzeitig auf und legte nach der Pause noch einmal nach. Trainer Joachim Taferner sprach von einem „sehr souveränen Auftritt, getragen von Kampf und starkem Willen“ und hob die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. Die Gäste fanden nach dem Seitenwechsel nicht mehr richtig ins Spiel, während Luftenberg die gebotenen Räume konsequent nutzte.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

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Drei Schläge vor der Pause, vier danach: Luftenberg nutzt die Räume

Luftenberg brauchte gut 20 Minuten, um ins Spiel zu kommen. „Wir haben am Anfang schwer ins Spiel gefunden. Die Gäste sind gut gestartet und wir haben in den ersten 20 Minuten einiges zugelassen“, schilderte Joachim Taferner. Dann kippte die Partie zusehends in Richtung Heimteam: In Minute 27 stellte Jonas Hütter auf 1:0, fünf Minuten später erhöhte Leonhard Deger auf 2:0 (32.). Kurz vor dem Pausenpfiff legte Strahinja Dukic das 3:0 nach (43.), womit die Hausherren mit einem satten Polster in die Kabine gingen. Gleich nach Wiederbeginn machte Dukic mit dem 4:0 den sprichwörtlichen Sack zu (46.), ehe Deger zum 5:0 traf (59.). „Ab da hatte der Gegner den Anschluss verloren und kam nicht mehr wirklich in die Partie. Sie ließen uns viele Räume, die wir gut ausgenutzt haben“, so Taferner. Fabian Hermann stellte auf 6:0 (76.), Kevin Krauss betrieb für Eferding/Fraham Ergebniskosmetik (82.), ehe Thomas Strasser mit dem 7:1 den Schlusspunkt setzte (87.).

Taferner lobt Kollektiv, Stabilität und Offensive

Auf die Frage nach der Schlüsselszene winkte Taferner ab: „Heute gab es keinen besonderen Moment, weil die gesamte Mannschaft eine sehr gute Leistung gebracht hat.“ Der Trainer sah den Wendepunkt weniger in einer Einzelszene, sondern in der Stabilität nach der Anfangsphase: „Ab der 20. Minute sind wir defensiv als Mannschaft ganz gut gestanden und haben offensiv die Fehler und Räume des Gegners gnadenlos genutzt, weil wir über beide Seiten gute Stiche setzen konnten.“ Vor allem die Konsequenz vor der Pause und der schnelle Treffer nach dem Seitenwechsel passten zum Plan: „Nach der Halbzeit wollten wir sofort den Sack mit dem vierten Treffer zumachen – das ist uns gelungen.“ Was ihm darüber hinaus wichtig war: „Alle 15 Spieler, die heute im Einsatz waren, haben eine ordentliche Leistung gezeigt.“ Sein Fazit fällt dementsprechend deutlich aus: „Es war von unserer Seite ein sehr souveräner Auftritt, geprägt von Kampf und starkem Willen.“

Respekt für den Gegner, Lob für den Unparteiischen – und der Blick auf die nächste Woche

Auch für den Gegner fand Taferner faire Worte: „In der Anfangsphase hat man gesehen, dass Eferding/Fraham eine gute Mannschaft ist, aber sie haben sich heute von den Gegentreffern aus dem Konzept bringen lassen und kamen deshalb nicht mehr richtig ins Spiel.“ Zur Leistung des Unparteiischen meinte er knapp, aber klar: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung und es gab keine klaren Fehlentscheidungen.“ In der Tabelle halten die Gäste bei 26 Punkten, Luftenberg bei 23 – das Feld bleibt eng beisamen. Umso wertvoller wirkt ein Auftritt, der Sicherheit gibt. Taferner richtet den Fokus bereits nach vorne: „Wir wollen nächste Woche an die heutige Leistung anknüpfen.“ Mit der defensiven Ordnung ab Minute 20 und den konsequent genutzten Räumen hat seine Mannschaft dafür eine klare Vorlage geliefert.

1. Klasse Mitte: Luftenberg : Eferding/Fraham - 7:1 (3:0)

  • 87
    Thomas Strasser 7:1
  • 82
    Kevin Krauss 6:1
  • 76
    Fabian Hermann 6:0
  • 59
    Leonhard Deger 5:0
  • 46
    Strahinja Dukic 4:0
  • 43
    Strahinja Dukic 3:0
  • 32
    Leonhard Deger 2:0
  • 27
    Jonas Hütter 1:0