In der 1. Klasse Nord-Ost feierte der ASKÖ Mauthausen gegen die SU Intersport Pötscher Schenkenfelden einen klaren 5:0-Heimsieg. Trainer Szabolcs Szegletes sprach von einem Auftritt mit viel Kontrolle: „Wir haben das Spiel dominiert.“ Mann des Tages war Marius Bogdan mit einem Dreierpack, ergänzt von Treffern durch Martin Luketina und den jungen Ralf Fornwagner. Mauthausen ließ hinten wenig zu und nutzte vorne die Räume.

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Mauthausen nahm die Partie sofort in die Hand und setzte den Plan des Trainers von Beginn an um. „Wir haben das Spiel dominiert. Wir haben nichts zugelassen“, hielt Szegletes fest und verwies auf eine kompakte, griffige Mannschaftsleistung. Die erste Belohnung gab es nach zwanzig Minuten: Marius Bogdan stellte mit dem 1:0 die Weichen. Schenkenfelden suchte sein Heil häufig mit hohen, langen Bällen, doch die Hausherren blieben wach und gewannen die zweiten Bälle. „Das war unsere Taktik gegen Schenkenfelden, und sie ist uns gut gelungen“, erklärte der Coach. Kurz vor der Pause schlug Bogdan erneut zu und erhöhte in Minute 39 auf 2:0 – ein Treffer, der aus konsequentem Nachsetzen entstand. „Beim zweiten Tor geht normalerweise kein Stürmer so drauf. Marius hat den Tormann gestört, der hat ihn angeschossen, und der Ball ist ins Tor. Das war für uns ein ganz wichtiger Moment“, so Szegletes. Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Mauthausen das aktivere Team und ließ hinten weiter kaum etwas zu. Die Zweikampfhärte und das Timing auf die zweiten Bälle blieben die Trümpfe. „In dieser Klasse gewinnst du Spiele, wenn du die Zweikämpfe annimmst und läuferisch besser bist als der Gegner“, sagte Szegletes. In der 56. Minute krönte Marius Bogdan seinen Auftritt und machte mit dem 3:0 seinen Dreierpack perfekt. Die Gastgeber blieben am Drücker, spielten das Ergebnis mit viel Ruhe und Klarheit herunter – und legten trotzdem nach. In Minute 74 traf Martin Luketina zum 4:0. Von Schenkenfelden kam offensiv weiterhin wenig Zwingendes. „Ich kann mich nicht erinnern, dass sie eine echte Torchance hatten – vielleicht Kleinigkeiten. Wir haben hinten sehr gut verteidigt und sind gut gestanden“, bilanzierte der Trainer, der seiner Mannschaft sowohl Organisation als auch Konsequenz attestierte.
Den Schlusspunkt setzte ein ganz junger Mann: Ralf Fornwagner traf in der 90. Minute zum 5:0 und sorgte für lauten Jubel. Szegletes strahlte: „Ich habe einen U16-Spieler gebracht, Ralf Fornwagner. Ich habe ihm gesagt, er soll vorne frei spielen, ich hatte das Gefühl, dass er heute sein erstes Kampfmannschaftstor macht – und er hat es gemacht, mit einem Kopfball. Das freut mich irrsinnig.“ Der Matchplan war über 90 Minuten klar: Schenkenfeldens lange Bälle abräumen, die zweiten Bälle holen und im Umschalten die offenen Räume nützen. „Wir wollten den Sieg heute mehr, wir waren bissiger“, sagte der Coach, der auch die Bedingungen erwähnte: „Die Hitze war spürbar, aber wir haben uns durchgesetzt.“ Ein Wort gab es auch für das Schiri-Team: „Der Schiedsrichter war wirklich in Ordnung, hat gut gepfiffen und keine Diskussionen zugelassen.“ In der Tabelle steht Mauthausen mit 24 Punkten solide auf Rang acht, Schenkenfelden hält bei 32 Zählern auf Platz sechs – und die Szegletes-Elf nimmt aus diesem Auftritt vor allem eines mit: Kompaktheit, Einsatz und Effizienz zahlen sich aus.