Spielberichte

Union Steinbrunn Schardenberg dreht 0:1 zum 5:2 – Maximilian Ammerl: „Sieg in der Höhe absolut verdient“

Union Schardenberg
SV Taufkirchen/Pram

Ein Spiel mit zwei Gesichtern in Schardenberg: Union Steinbrunn Schardenberg reagierte nach der Pause entschlossen auf den frühen Rückstand gegen SV Waizenauer Taufkirchen an der Pram. In der 1. Klasse Nord-West betonte Trainer Maximilian Ammerl hohen Ballbesitz, klare Korrekturen in der Kabine und spürbare Dominanz nach dem Seitenwechsel. Seine Mannschaft erhöhte Intensität und Klarheit, ließ zwar Chancen aus – zeigte aber genau die Reaktion, die sich in Stimmung, Körpersprache und Konsequenz deutlich widerspiegelte.

Rote Tribünensitze

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Rückstand, klare Reaktion nach der Pause

Schardenberg lag früh durch ein Kopfballtor zurück; das 0:1 markierte in Minute 8 Valentin Wallisch. Zur Halbzeit stand es 0:1. Direkt nach Wiederbeginn glich Christoph Glas in der 47. Minute zum 1:1 aus, Adrian Peham legte in der 55. zum 2:1 nach. „Wir sind relativ schnell durch ein Kopfballtor in Rückstand geraten. In der ersten Halbzeit hatten wir sehr viel Ballbesitz und eine Großchance vergeben. In der zweiten Halbzeit war es ein deutlich verbesserter Auftritt von uns, sehr dominant – und am Ende ist der Sieg in der Höhe absolut verdient“, ordnete Ammerl ein.

Ballbesitz, Chancen und Intensität

Die Spielanlage war klar: „Wir waren deutlich mehr am Ball und wollten das Spiel machen.“ Vor der Pause fehlte jedoch die Effizienz. Ammerl präzisierte: „Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme, den vielen Ballbesitz auszunutzen. In der Kabine haben wir ein, zwei Veränderungen vorgenommen – das hat sich bezahlt gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir ein ganz anderes Gesicht gezeigt.“ Trotz der Dominanz glich in der 80. Minute Luca Vitale zum 2:2 aus. Der Trainer hob den physischen Zugriff hervor: „Nach der Pause konnten wir deutlich mehr Intensität ins Spiel bringen.“ Zur Chancenverteilung sagte er: „In der ersten Halbzeit haben wir eine Großchance vergeben, der Gegner hatte nur Halbchancen. Nach dem Seitenwechsel ließen wir zwei, drei große Möglichkeiten liegen; Taufkirchen hatte insgesamt nur eine Großchance.“

Bank bringt den Unterschied – und der Schlussspurt sitzt

In der Schlussphase setzten die Hausherren die Pointe: Laurenz Bruneder schnürte innerhalb weniger Minuten den Doppelpack (86., 90.) zum 4:2, ehe Felix Freelandt in der 95. zum 5:2-Endstand traf. Ammerl erklärte den Schlüssel: „Ich möchte keinen Einzelnen hervorheben; in der zweiten Halbzeit hat die gesamte Mannschaft überzeugt. Unsere Einwechslungen brachten zusätzliche Qualität – das hat heute den Unterschied gemacht. Riesenkompliment an das ganze Team.“

Den Blick nach vorne richtete er mit Zuversicht – und einer klaren Aufgabe: „Wichtig für die kommenden Spiele wird, dass wir es wieder schaffen, eine sehr, sehr gute Leistung über neunzig Minuten zu bringen und nicht nur in Phasen.“

1. Klasse Nord-West: Schardenberg : Taufkirchen/Pram - 5:2 (0:1)

  • 95
    Felix Freelandt 5:2
  • 90
    Laurenz Bruneder 4:2
  • 86
    Laurenz Bruneder 3:2
  • 80
    Luca Vitale 2:2
  • 55
    Adrian Peham 2:1
  • 47
    Christoph Glas 1:1
  • 8
    Valentin Wallisch 0:1