Ein ehrlicher Blick auf den Auswärtsabend der SPG St. Roman/Esternberg 1b bei SPG Sigharting/Andorf 1b: Rene Zehentmayer, Trainer der Gäste, ordnete die Partie nüchtern ein. Er sprach von wenigen eigenen Möglichkeiten, die Deutlichkeit der 1:5-Niederlage stellte er nicht infrage und verwies auf schwierige Bedingungen mit Platzregen. Zugleich richtete er den Fokus nach vorne; in der 1. Klasse Nord-West wartet bereits die nächste Aufgabe gegen Sankt Agatha.

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Der Trainer hielt fest: „Wir haben nicht wirklich großartige Torchancen gehabt.“ In der 14. Minute gerieten die Gäste mit 0:1 in Rückstand (Torschütze: Michael Ratzenberger), in der 34. legte Richard Lukacs zum 0:2 nach. Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte Tolga Celepci in Minute 46 auf 0:3. Zwischen Minute 70 und 72 zog der Gastgeber endgültig davon: Adam Csilus traf zum 0:4, Vito Filip Lang legte das 0:5 nach. Spät meldete sich St. Roman/Esternberg noch auf der Anzeigetafel: Nicolas Husensky verkürzte in der 87. Minute auf 1:5.
Zum Rahmen sagte Zehentmayer: „Aufgrund des Platzregens war der Besucherandrang nicht so groß, und es war danach schwierig zu spielen.“ Zudem bestätigte er, dass seine Mannschaft ein Gegentor nach einer Standardsituation hinnehmen musste. Zur Spielleitung äußerte er sich unaufgeregt: „Die Entscheidungen des Schiedsrichters haben gepasst.“
Nach der Partie verzichtete der Coach auf Einzelkritik oder -lob: „In diesem Spiel möchte ich niemanden hervorheben.“ Den Blick richtete er konsequent nach vorne – mit einer klaren Botschaft: „Mund abputzen und weiter geht's.“ In der 1. Klasse Nord-West wartet mit Sankt Agatha die nächste Aufgabe. Die Stimmung im Lager der Gäste ist damit klar: abhaken, sammeln, weiterarbeiten.