In der 1. Klasse Nord hat sich die SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach in ihrem ersten Jahr als Spielgemeinschaft auf Rang vier festgesetzt. Nach 26 Runden stehen 42 Punkte zu Buche, zuletzt setzte es ein 1:3 gegen Union Nebelberg. Sportlicher Leiter Stefan Görisch zieht trotzdem eine positive Bilanz, weil aus einem Projekt mit offenem Ausgang „Einheit mit hohen Zielen“ geworden sei.

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Für Stefan Görisch fällt der Blick zurück vor allem deshalb positiv aus, weil vor dem Start niemand genau sagen konnte, wie rasch die neue Konstellation greifen würde. „Durch das erste Jahr in der Spielgemeinschaft ist die gesamte Saison sehr gut verlaufen“, sagt der sportliche Leiter. Dass die Mannschaft schon in den ersten beiden Runden ganz vorne stand, danach zwischenzeitlich bis auf Rang sieben zurückfiel und sich im weiteren Verlauf wieder im Spitzenfeld festsetzte, passt gut zu seiner Einordnung. Aus Sicht des Funktionärs war der wichtigste Schritt nicht eine einzelne Serie, sondern die Entwicklung der Gruppe. „Man wusste am Anfang nicht, wie die Spielgemeinschaft funktionieren würde. Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass das Projekt sehr gut funktioniert und wir wirklich eine kompakte, gute Mannschaft geworden sind“, so Görisch.
Diese Entwicklung lässt sich am Ende auch an der Tabelle ablesen. Die SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach schloss die Saison mit 42 Punkten auf Rang vier ab und hielt sich ab Runde 19 durchgehend auf diesem Platz. Ganz ohne Ausschläge lief die Saison aber nicht, und genau darauf verweist Görisch auch in seiner Analyse. In den letzten fünf Spielen gab es ein 1:1 gegen SV Gramastetten, Niederlagen gegen Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b und Union Neufelden, einen 4:3-Erfolg beim SV Lichtenberg und zum Abschluss ein 1:3 gegen Union Nebelberg. „Im letzten halben Jahr gab es sicher einige Höhen und Tiefen. Einige Spiele oder einige Punkte wurden sicher zu leichtfertig hergegeben, aber im Großen und Ganzen kann man mit der Entwicklung sehr zufrieden sein“, sagt Görisch. Dass er Union Nebelberg als jene Mannschaft nennt, die ihn in den vergangenen Monaten besonders beeindruckt hat, ist dabei ebenfalls ein Hinweis darauf, wohin der Blick in Altenfelden geht.
Im Kader gibt es zur neuen Saison bereits erste Bewegung, ohne dass dabei große Unruhe zu erkennen wäre. Mate Lovasz und Nemanja Vidovic verlassen die SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach, mit Robert Russmann kommt ein Stürmer aus Tschechien neu dazu. Weitere Neuzugänge wird es laut Görisch zwar noch geben, konkrete Namen wollte er zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht nennen. Ebenso klar fiel seine Aussage zur personellen Lage aus: Verletzte oder angeschlagene Spieler gibt es aktuell keine, Änderungen im Trainerstab oder auf Funktionärsebene stehen ebenfalls nicht an. Auffällig ist außerdem, wie konsequent intern der Teamgedanke betont wird. „Ich möchte keine einzelnen Spieler hervorheben. Wir agieren als Team“, sagt Görisch. Genau dieser Zugang zieht sich auch durch seine gesamte Saisonbewertung und liefert gleichzeitig den Ausblick: Nach einem ersten Jahr, in dem aus vielen offenen Fragen eine funktionierende Mannschaft geworden ist, geht die SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach mit einer stabilen Basis in die nächste Vorbereitung.