Spielberichte

"Die erste Halbzeit hatten wir gut im Griff": Union St. Marien siegt 2:0 in Aschach

FC Aschach/Steyr
Union St. Marien

In der 1. Klasse Ost feiert Union St. Marien einen 2:0-Auswärtssieg bei FC Aschach an der Steyr. Den Grundstein legten die Gäste mit zwei Treffern vor der Pause durch Josip Trbara und Felix Mitterbaur. Nach dem Seitenwechsel verteidigte St. Marien den Vorsprung abgeklärt. Trainer Philipp Eder sprach von einer dominanten ersten Halbzeit und einem leidenschaftlichen Auftritt; Aschach sei nach der Pause zwar aktiver gewesen, habe aber, so Eder, kaum klare Möglichkeiten herausgespielt.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Trbara eröffnet, Mitterbaur legt nach – St. Marien diktiert vor der Pause

Union St. Marien erwischte in Runde 23 den besseren Zugriff auf die Partie. Trainer Philipp Eder brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Die erste Halbzeit hatten wir gut im Griff, wir haben dominiert.“ In Minute 32 fiel das 0:1: „Das 1:0 macht Josip Trbara: Balleroberung, Umschalten, ein guter Steilpass – und im Eins-gegen-eins bleibt er eiskalt“, schilderte Eder. Lange mussten die mitgereisten St. Marien-Fans nicht auf den nächsten Jubel warten. Schon in der 35. Minute erhöhte Felix Mitterbaur auf 0:2. „Das zweite Tor fällt über rechts, Felix Mitterbaur dringt in den Sechzehner ein und schließt ins kurze Eck ab“, so der Coach. Mit diesem Doppelschlag binnen drei Minuten war die Richtung vorgegeben, zur Pause stand es 0:2.

Aschach stellt um, bleibt aber harmlos – St. Marien verteidigt konsequent

Nach dem Seitenwechsel änderte Aschach seine Herangehensweise, suchte häufiger den Weg nach vorne und war, wie Eder es formulierte, „in der zweiten Halbzeit aktiver“. Den großen Druck ließ St. Mariens kompakte Defensive aber nicht zu. „Über die zweiten 45 Minuten gesehen hatten sie wenig bis keine Torchancen“, meinte der Trainer und verwies auf die Basis des Auswärtssieges: „Wie schon in den letzten Wochen haben Disziplin, Geschlossenheit und unsere Angriffslust gut funktioniert.“ Der frühe Lohn für den mutigen Auftritt sei der Führungstreffer gewesen. „Der leidenschaftliche Auftritt und natürlich das 1:0 waren entscheidend“, sagte Eder. Weil seine Mannschaft danach sauber verteidigte, blieb der Zwei-Tore-Vorsprung auch in einer lebhafteren zweiten Hälfte unangetastet.

Klarer Blick nach vorne

Eder wollte den Fokus nach dem Schlusspfiff vor allem auf den Auftritt seiner Mannschaft legen. „Es war ein souveräner Sieg, wir haben gut verteidigt“, sagte der St. Marien-Coach. Mit nun 37 Punkten rangiert St. Marien auf Platz fünf und liegt zwei Zähler hinter Rang vier. Der Auftrag für die letzten drei Runden ist klar. „Wir wollen die Saison mit der bestmöglichen Platzierung abschließen, idealerweise Vierter. Mein internes Ziel sind 41 Punkte. Aus den letzten drei Partien wollen wir das Maximum holen und uns für die neue Saison rüsten“, so Eder.

1. Klasse Ost: Aschach/Steyr : St. Marien - 0:2 (0:2)

  • 35
    Felix Mitterbaur 0:2
  • 32
    Josip Trbara 0:1