In der 1. Klasse Ost setzte sich SPG SK/ATSV Vorwärts Steyr mit 3:1 gegen Union EDER Karosserie Waldneukirchen durch. Nach 2:0-Pausenführung kamen die Gäste noch einmal heran, ehe ein Treffer in der Nachspielzeit alles zurechtrückte. Co-Trainer Edin Hamidovic sprach von einer dominanten ersten Hälfte und lobte die taktische Umstellung. Die Tore erzielten Edis Hamidovic, Jetmir Rama per Kopf und ganz spät Albin Dzafic – ein verdienter Heimsieg, der auf einer starken Basis vor der Pause aufbaute.

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Vorwärts/ATSV Steyr startete aktiv, hatte mehr vom Spiel und belohnte sich früh. In Minute 15 traf Edis Hamidovic zum 1:0, wenig später legte Jetmir Rama in der 23. das 2:0 nach. Co-Trainer Edin Hamidovic brachte die erste Hälfte auf den Punkt: "In der ersten Halbzeit haben wir dominiert. Ich hatte nie den Eindruck, dass der Gegner das Spiel gewinnen kann." Auch die Entstehung der Treffer passte ins Bild. "Das 1:0 war ein Traumschuss aus rund 20 Metern, über den Abpraller ins rechte Kreuzeck. Das zweite war super herausgespielt: Flanke von außen, Kopfballtor." Bis zur Pause blieb es beim 2:0 (45.), obwohl die Gastgeber nach eigenen Aussagen noch Chancen auf vier oder fünf Tore liegen ließen.
Der Heimsieg stand für den Steyrer Betreuer auch für einen gelungenen taktischen Griff. "Wir haben im Vergleich zur Vorwoche taktisch umgestellt, und die Mannschaft hat das super umgesetzt. Zur Pause geht’s nur 2:0, obwohl wir Chancen auf vier oder fünf Tore hatten", sagte Edin Hamidovic. Aus seiner Sicht stimmten die Abläufe in beiden Richtungen. "Die taktische Disziplin war gut. Hinten waren wir nicht offen. Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass wir die eine oder andere Chance besser zu Ende spielen." Den Gegner ordnete er klar ein: "Waldneukirchen ist im Abstiegskampf. Kämpferisch und läuferisch waren sie stark." Über weite Strecken kontrollierten die Hausherren das Geschehen, nutzten aber lange nicht jede Möglichkeit, um früher den Deckel draufzumachen.
Nach dem Seitenwechsel meldete sich Waldneukirchen zurück: Justin Scheucher verkürzte in der 56. Minute auf 2:1. Dabei sah der Steyrer Co-Trainer eine strittige Szene: "Beim Gegentor war es für mich ein klares Foul an unserem Tormann im Fünfmeterraum. Eine Spielentscheidung war es aber nicht." Die Hausherren ließen sich nicht aus der Spur bringen und setzten in der Nachspielzeit den Schlusspunkt: Albin Dzafic traf in Minute 90+4 zum 3:1. In der Tabelle hält Vorwärts/ATSV Steyr nun bei 36 Punkten auf Rang sechs, Waldneukirchen bleibt mit 21 Zählern Zwölfter. Der Tenor nach dem Abpfiff war eindeutig: "Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft, taktisch hat es super funktioniert. Jetzt wollen wir unsere Chancen noch konsequenter fertigspielen", so Hamidovic zum Ausblick.