In der 1. Klasse Ost musste der SV Molln beim ATSV Malerei u. Fassaden Stein eine klare 0:3-Niederlage hinnehmen. Die Gastgeber trafen durch Sebastian Scheibelmasser vor und nach der Pause und legten durch Damir Kalac nach – am Ende sogar trotz später Unterzahl. Mollns Sportchef Setric Vorderwinkler sprach von einem schwierigen Tag und hob die bessere Chancenverwertung der Hausherren hervor. Seine junge Mannschaft stehe im Abstiegskampf aktuell nicht in der besten Position, Aufgeben ist aber für Mollner keine Option.

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Es war kein Spiel für die Galerie, und genau so hat es Setric Vorderwinkler auch wahrgenommen. „Beide Mannschaften haben nicht wirklich gut gespielt. Man hat aber gemerkt, dass Stein etwas mehr wollte“, sagte der Sportliche Leiter des SV Molln. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase fiel in Minute 23 das 1:0 für die Heimischen: Sebastian Scheibelmasser stellte die Führung her. Bis zur Pause blieb es dabei. Nach dem Seitenwechsel erwischte Stein erneut den besseren Moment: In der 53. Minute war Scheibelmasser wieder zur Stelle und erhöhte auf 2:0. Nur zehn Minuten später setzte Damir Kalac das 3:0 drauf (63.). Selbst die rote Karte gegen Mehmet Cetin in der 82. Minute änderte am Ergebnis nichts mehr – Stein brachte den Vorsprung souverän ins Ziel, Molln fand keinen Weg zurück.
Aus Mollner Sicht blieb nach dem Schlusspfiff auch Selbstkritik. „Leider war die Leistung nicht so gut, wie wir uns erhofft hatten“, erklärte Vorderwinkler offen. Den einen Knackpunkt wollte er nicht festnageln: „Das lässt sich schwer sagen.“ Stattdessen rückte er die Gesamtsituation in den Fokus: „Die aktuelle Situation ist für ein junges Team kein Zuckerschlecken. Ich traue den Jungs aber noch alles zu“ Gleichzeitig bescheinigte er seiner Truppe den nötigen Willen und blickte nach vorne: „Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Spielen wieder besser auftreten werden.“ Konkrete Anpassungen will der Verein ohne große Worte angehen. „Wir werden die Veränderungen für die nächsten Spiele intern besprechen“, so der Sportchef, der damit bewusst Ruhe ins Umfeld bringen möchte, um die nächste Chance auf Punkte mit klarem Kopf anzupacken.
Warum Stein an diesem Nachmittag die Punkte behielt, brachte Vorderwinkler auf einen einfachen Nenner: „Sie haben die Chancen, die sie hatten, auch zu Toren umgewandelt. Am Ende waren sie im Abschluss zwingender.“ Die nackten Fakten stützen das: Zweimal Sebastian Scheibelmasser (23., 53.) und einmal Damir Kalac (63.) machten den Unterschied, während Molln offensiv leer ausging. Auch der Rahmen passte, wie der Funktionär betonte: „Der Schiedsrichter hatte das Spiel weitgehend sehr gut im Griff. Es gab natürlich Szenen, die man mit der Fanbrille anders sieht, aber es waren keine spielverändernden Situationen dabei.“ Nach 23 Runden hält Stein bei 27 Zählern (Rang 9), Molln steht mit 20 Punkten auf Platz 13.