Nach dem Auswärtsspiel bei Union Woodstock St. Martin im Innkreis in der 1. Klasse Süd-West kombinierte UFC Burgkirchen Konsequenz mit Geduld. Trainer Mirza Kujovic wirkte zufrieden und betonte, dass seine Vorgaben gegriffen hätten: „Im Prinzip funktioniert alles, was wir uns ausmachen.“ Das Ergebnis stufte er als gerecht ein. Er hob vor allem die Stabilität nach der frühen Führung hervor und beschrieb eine zweite Halbzeit, in der St. Martin stärker aufkam, ohne jedoch zu treffen.

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„Die erste Halbzeit haben wir sehr offensiv gespielt bis zum 1:0 durch Milutin Radonjic in der 21. Minute. Dann haben wir uns zurückgezogen, auf unsere Kontermöglichkeiten gewartet – dadurch ist dann das 2:0 durch Milutin Radonjic in der 27. Minute entstanden. Zur zweiten Halbzeit haben wir abgewartet. Die St. Martiner sind dadurch besser ins Spiel gekommen und haben einige Chancen gehabt, aber nichts hat zum Tor geführt“, resümierte Kujovic. Prägend dafür: Milutin Radonjic traf in der 21. Minute zum 1:0, in der 27. Minute zum 2:0 und in der 81. Minute zum 3:0 – zur Pause stand es 2:0, am Ende 3:0. Aus Trainersicht war dieses Resultat folgerichtig.
Auf die Frage nach den Spielanteilen fasste Kujovic zusammen: „War eigentlich gleich ausgeglichen.“ Das deckt sich mit seiner Schilderung der Statik nach der Führung: Aus kompakter Ordnung heraus lauerte Burgkirchen auf Umschaltmomente, während St. Martin im zweiten Durchgang zulegte und mehrere Gelegenheiten vorfand. Der Coach würdigte diese Phase ausdrücklich: „In der zweiten Halbzeit waren sie gut, das war zu spüren.“ Entscheidend blieb jedoch, dass trotz der Druckphase nichts Zählbares entstand und Burgkirchen seinen Plan konsequent zu Ende spielte.
Als prägenden Akteur hob Kujovic jenen Offensivmann hervor, der die Partie mit Tiefgang und Abschlussstärke entschied. „Durch seine Schnelligkeit hat er dem Gegner das Leben schwer gemacht“, sagte der Trainer über Dreifachtorschützen Milutin Radonjic. Auch abseits des Rasens klang Kujovic zufrieden: Die Belastung sei zwar spürbar, aber zu bewältigen. „Wir haben einige angeschlagene Spieler, verzichten mussten wir aber auf niemanden.“
Insgesamt bestätigte der Coach die stimmige Umsetzung der Vorgaben und unterstrich die Mischung aus Stabilität und Effizienz, die dem Auftritt in Oberösterreich den Rahmen gab.