In einem intensiven Duell zwischen UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt und UFC Lasco Lochen in der 1. Klasse Süd-West ordnete Trainer Patrick Petershofer den knappen 1:0-Heimsieg als verdient ein, ohne die heiklen Phasen zu verschweigen: "Nach den letzten Wochen mit zu vielen Gegentoren wollten wir hinten wieder stabiler sein und im Bestfall zu null spielen. Das haben wir erreicht – auch wenn etwas Glück dabei war."

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Peterskirchen kam besser in die Partie und bestimmte weite Strecken vor dem Seitenwechsel. Die Führung fiel in Minute 33: Florian Penninger stellte auf 1:0. Bis zur Halbzeit blieb es beim 1:0. Nach Wiederanpfiff erhöhte Lochen sukzessive den Druck, besonders ab etwa der 65. Minute. Petershofer fasste es so zusammen: "In der ersten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel und haben kontrolliert. Nach der Pause war Lochen die aktivere Mannschaft, mit mehr Ball und dem Tor zeitweise näher. Wir sind kaum mehr rausgekommen, haben aber hart gearbeitet und konsequent verteidigt."
Nach zwei Wochen mit zu vielen Gegentreffern war die Marschroute klar: wieder Stabilität in der Defensive, idealerweise mit weißer Weste. Genau das gelang – mit hoher Laufbereitschaft, viel Defensivarbeit und einem Quäntchen Fortune. Bei individuellen Auszeichnungen blieb der Coach bewusst zurückhaltend: "Ich möchte das nicht an einem Spieler festmachen. Entscheidend war, dass die gesamte Mannschaft in einer schwierigen Phase zusammengeholfen und hart gearbeitet hat." Zur Chancenlage ergänzte er: "Insgesamt hatten wohl wir die etwas besseren Möglichkeiten, auch wenn Lochen ebenfalls zu sehr guten Chancen kam. Mit ein wenig Glück haben wir das 1:0 über die Zeit gebracht."
Der Respekt für den Gegner zog sich durch seine Analyse. "Lochen ist ein sehr starker Gegner. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten sie eine große Präsenz in unserer Hälfte. Ich traue ihnen zu, eine erfolgreiche Frühjahrsrunde zu spielen und weiter Punkte einzufahren." Personell gibt es ein paar angeschlagene Spieler, doch der Blick ist optimistisch: "Wir sind im Verein gut aufgestellt und bekommen die angeschlagenen Spieler bis zum nächsten Spiel wieder fit." Am Ende stand ein hart erarbeiteter Heimsieg, getragen von defensiver Stabilität, hoher Laufbereitschaft – und dem entscheidenden Moment von Siegtorschütze Florian Penninger in Halbzeit eins.