In der 1. Klasse Süd-West hat der UFC Riegerting beim USV St. Pantaleon mit 3:1 gewonnen. Nach früher Führung und dem 1:1 zur Pause entschieden die Gäste die Partie nach dem Seitenwechsel für sich, den Deckel machte Michael Stüber in der Nachspielzeit drauf. Trainer Wolfgang Huber sprach von einem „schwierigen Spiel“ gegen einen tief stehenden Gegner und stellte klar: „Es war einfach der Wille.“

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Riegerting startete aktiv und ging früh in Führung: Michael Puttinger traf nach 14 Minuten zum 0:1. Trotzdem tat sich die Huber-Elf zunächst schwer, weil St. Pantaleon kompakt stand und Räume geschickt zustellte. „Der Gegner stand sehr tief, hat das gut verteidigt. Wir haben am Anfang nicht die richtigen Lösungen gefunden“, erklärte Wolfgang Huber. Kurz darauf der Dämpfer: Maximilian Brandstätter stellte in Minute 23 auf 1:1. Aus Riegertinger Sicht fiel der Ausgleich „durch einen vermeidbaren Standard“, wie Huber anmerkte. Danach blieb es bis zum Pausenpfiff beim Remis, trotz leichter Feldvorteile der Gäste. „Wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Spielanteile, mehr Chancen“, sagte Huber, doch in der ersten Hälfte fehlte noch die Konsequenz im letzten Drittel.
In der Kabine fand der Riegertinger Trainer deutliche, aber konstruktive Worte und sie fruchteten. "In der Halbzeit haben wir einiges angesprochen. Die Spieler wollten den Sieg unbedingt mit nach Hause nehmen. Der Wille war definitiv da, und ich habe immer daran geglaubt, dass wir das Spiel gewinnen können – und die Mannschaft am Platz genauso“, so Huber. Seine Truppe legte zu, suchte Zielstrebigkeit statt Schönheit, und wurde belohnt: Jakob Döhler stellte in der 67. Minute auf 1:2. St. Pantaleon blieb zwar unbequem, doch Riegerting arbeitete beharrlich weiter. „Wir haben uns einige Chancen erspielt, waren dominant. Es war einfach der Wille.“, betonte Huber. In der Nachspielzeit sorgte schließlich Michael Stüber mit dem 1:3 (90.+5) für klare Verhältnisse und den verdienten Auswärtssieg.
Auch nach dem Schlusspfiff blieb Huber fair im Urteil über den Gegner. „Für die vorhandenen Mittel war der Gegner bärenstark. Sie haben sehr gut verteidigt, geschlossen gewirkt. Aus dem Spiel hatten sie zwar keine Chance, aber sie haben mit allen Mitteln versucht, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen“, sagte der Coach. Verbesserungspotenzial sieht er trotz des Dreiers: „Gegen einen tief stehenden Gegner müssen wir bessere, einfachere Lösungen finden.“ Gleichzeitig lobte er sein Team: „Im kämpferischen Bereich waren wir stark, wir waren eine Einheit. Spielerisch besteht immer Luft nach oben.“ Zum Schiedsrichter fand Huber klare Worte: „Der Schiedsrichter war sehr souverän, hat das Spiel sehr gut geleitet.“ Und zum Schluss überwog die Freude: „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft. Sie hat mit diesem Sieg den Klassenerhalt geschafft – man sieht die Entwicklung in die richtige Richtung.“